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GunTah in Dortmund Part I

Es war ja mal an der Zeit meinen guten Kumpel Sven in Dortmund zu besuchen. Da wohnt er schon seit Jahren und das letzte Mal war ich vor Urzeiten dort. Also beschloss ich da mal hin zu fahren und da ich mich nicht alleine getraut habe, habe ich den Herrn Dr. Ahly gefragt, ob er nicht Bock hätte mitzukommen. Er hatte Bock und wir liehen uns das Auto seiner Ma (Danke!) Am Pfingstsamstag machten wir uns auf den Weg Richtung Süden.  Da man in Hamburg immer Menschen findet, die auch irgendwohin wollen, haben wir die Rückbänke für diese Reise vermietet.

(Kurzes Update: Anscheinend hat mich der Song “DaDaDa” von Trio zu den Satzanfängen inspiriert)

Die erste gute Idee an diesem Tag stammte von Herrn Dr. Ahly, der meinte, es sei wesentlich besser über Hannover zu fahren als eine Slalomtour durch die Baustellen zwischen Hamburg und Bremen zu machen. Und da Bremen uns Hamburger schließlich drei Titel in dieser Saison abspenstig gemacht hat, war es klar, dass wir diese Route meiden. Wir trinken nicht mal das Segel Bier von denen!

Die erste Strecke ging schnurtracks und es gab keinerlei Probleme und wir es ging voran. “Keine Atmenpause – Geschichte wird gemacht – Es geht voran (Fehlfarben!). Allerdings änderte sich dies irgendwo in der Nähe von Bielefeld / Gütersloh. Dort war kurz vor uns ein Unfall passiert und daraus resultierte eine halbstündige Staupause. Während dieser Zeit habe ich ein nettes Bildchen geschossen, welches einen älteren Herren beim Gassi Gehen mit seinem Hund zeigt. Auf der Autobahn!

Gassi Gehen auf der Autobahn!

Gassi Gehen auf der Autobahn!

Verrückte Welt. Doch es ging bald weiter in Richtung Dortmund. Ruhrpott wir kommen! Auf der Einfahrt in die Stadt Dortmund konnte man stetig das schöne “U” der Union Brauerei sehen. Leider ist das Vergangenheit und wie sagte es Hennes Bender einmal sinngemäß:

Überall in der Welt heißen die Sachen Industrieruinen – bei uns heißen sie Industriedenkmäler!

Nun denn. Es ist immer ein guter Zeitpunkt Menschen ein “Lebewohl” zu zu winken, wenn man einen Bahnhof erreicht. Hier war Endstation für unsere vermieteten Rückbänke und nach dem Ausstieg der beiden, warten wir auf den Sven.

Dortmund HBF

Dortmund HBF

Schon an dieser Stelle konnten Herr Dr. Ahly und ich die klasse Architektur im Ruhrgebiet am Beispiel Dortmund studieren und obwohl gerade ich aus dem selben Jahrzehnt stammt wie das meiste um mich herum, war es nicht wirklich grandios. Gott sei Dank kam dann auch der Sven und wir fuhren weiter in seine Wohngegend. In seinem “Kiez”, der irgendwie an einige Harbuger Nebenstraßen im Phoenix – Viertel erinnerte, gibt es eine Pizzaria, in der der Fußballer Zidan (nein, nicht der Franzose, sondern der andere) sich gerne mal eine Funghi oder so bestellt. Seine Karre stand da auch rum. Ein schwarzer Hummer. Der verdient halt Geld und kann sich deshalb auch den Sprit leisten. Aber wir wollten was selbst gekochtes und haben uns für SB (Spaghetti Bolognese) entschieden. In Svens Küche haben Dr. Ahly und ich dann einfach geraucht – ohne zu fragen. Dem Himmel sei es gedankt, der Sven wohnt im vierten Stock und es gab keinen Fahrstuhl, so war auch noch ein bisschen Sport drin. Disziplin: Kiste Bier nach oben tragen.

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Das sieht vielleicht nicht so lecker aus. Es war aber sehr lecker! Und das Bier schmeckte auch. Dr. Ahly als Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung alkoholfreier Getränke e. V. trank natürlich nur Apfelsaft. Egal, so hatten wir mehr. Nach einigen Bieren und Zigaretten beschlossen wir für den Sonntag einen Einweg-Grill zu kaufen. Das sollte schwieriger werden als gedacht – aber davon mehr morgen!