Kategorie-Archiv: Politik und Medien

Kein Medium ohne Politik. Keine Politik ohne Medien.

Schön, wenn die Textanzeigen so gut passen!

Da kann man sich als Internetnutzer doch mal bei Google bedanken! Super gemacht, dass da die Textanzeigen super zu den Artikeln passen, die die fleißigen Redakteurshändchen getippt haben.

Stern.de Artikel SPD Filz Carsten Maschmeyer

Stern.de Artikel SPD Filz Carsten Maschmeyer

Die Markierungen kommen von mir! Der gesamte Stern Artikel befindet sich an dieser Stelle!

Norbert Röttgen – oder wie ruiniere ich meine politische Karriere

Die NRW Wahl wird wohl für ihn verloren gehen. Norbert Röttgen wird nicht in die Fußstapfen von Herrn Rüttgers treten. Es ist schon sehr spannend zu sehen, wie er sich die Nummer schön selbst versaut. Erst möchte er mit einem sicheren “Vielleicht” nach der Wahl in den Landtag von Düsseldoof einziehen und dann versucht er auch noch die Wahl zu einer Abstimmung über die Europa Politik von Frau Merkel machen. Na! Da hat wohl einer keinen Bock mehr. Viel besser als ich, kann dies Frank Capellan vom Deutschland Funk sagen. Schön die Stelle wo er sagt, dass der Herr Röttgen über die Markplätze stolpert! Sauber!

Hier zum Nachhören als Podcast!

Konservativ muss ja nicht gleich schlecht sein

Da, wo ich aufgewachsen bin, wird das konservative Denken zelebriert. Da sind die Menschen verheiratet, wenn manche auch nur auf dem Papier. Da ist die Welt in Ordnung, wenn auch nur nach Außen und für die Nachbarn und Arbeitskollegen ersichtlich. Das ist aber meiner Meinung nach nicht konservativ. Mich hat es schon immer gestört, wenn der Pfarrer am Ende der Messe seinen Schäfchen empfohlen hat, dass es doch besser wäre eine Partei mit einem “C” und nicht eine mit einem “S” zu wählen. Eine Partei, die “Grün” ist, war schon komplett von seinem geistigen und geistlichen Horizont entfernt. Konservativ wurde in dieser Gegend so interpretiert, dass der Bestand bewahrt werden musste. Es war und ist ein heiliger Gral, dem nachgesetzt wird, der aber einfach nicht da ist. Eine Illusion oder eine Fabel. Etwas, was vielleicht erstrebenswert ist, was aber gerade der Mensch niemals erreichen wird. Deswegen ist diese Art von Konservatismus auch für mich eine Hülle ohne jeden Inhalt. Und eine Hülle, die keinen Inhalt hat, ist leer. Es gabe Sachen dort, die gut waren und vor allem “bewahrenswert”. Ein Zusammenhalt, der meist weit über das reichte, was trockene Gesetzestexte zulassen würden, wenn dass der Maßstab gewesen wäre. Es wurde eine Decke über alles gespannt, was passiert, aber nicht sein darf. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Menschen, die sich scheiden ließen, durften nicht mehr in der Kirche die Kommunion empfangen. Kannte sie aber der Priester, war diese “abgefallene” Schäfchen jemand, der trotzdem am Sonntag mit mir und anderen in einer Reihe stand und die Kommunion empfang. Auch hier galt die Maxime des Praktischen – fast schon als Diktat.

Schepsdorf Lingen Emsbruecke

Schepsdorf Lingen Emsbruecke

Es wurden Menschen in den Kreis der Familie aufgenommen, die weder blutsverwandt noch angeheiratet waren. Es gibt spannende Geschichte von KZ Gefangenen, die später Onkel oder Tante waren, ohne dass es darüber auch irgendeine Diskussion gab. Es gab und sicherlich gibt es diejenigen noch, die wuchsen bei ihre Tanten und Onkels auf und zwar immer in dem Glauben, dass das Mama und Papa sind. Da brauchte es keine Behörde, die irgendwelche Adoptionen regelte oder sonstwas machte. Ich finde das nicht verkehrt. Das ist für mich was “Gutes” am Konservatismus. Ein Kind eine Heimat geben. Eine Familie oder zumindest ein Familienverbund.  Aber ist es noch die Familie, die der medienpropagierte Konservatismus als Familie bezeichnet. Ist dieser Begriff nicht inzwischen durchwässert wie eine Deichanlage? Oder wie die Parteien, die sich als konservativ bezeichnen. Familie, dass sind Menschen, die um mich herum sind, die da sind, wenn “Die Nacht am tiefsten ist”, um die Ton, Steine, Scherben an dieser Stelle ins Spiel zu bringen. Das ist meine Familie und ich denke, dass ich mit diesen Gedanken  nicht alleine bin. Das Konservative in uns allen, dass ist der Wunsch nach etwas Heimat. Ganz egal, wo diese ist. Es ist eine Heimat, die sich nicht in erster Linie vom Geburtstort herleitet, sondern von dem, was Heimat für einen persönlich bedeutet. Natürlich kann es sein, dass da die Heimat als der Ort gilt, an dem man geboren worden ist. Doch sind ein paar Stunden Geburt gleich ein Maßstab für ein ganzes Leben. Kann es nicht mehrere Heimaten geben. Ist nicht jeder von uns ein Migrant auf seine persönliche Art und Weise. “Nehmen Sie die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht.”, das sagte mal jemand, der, so meine ich über jeden Zweifel erhaben ist, nicht konservativ zu sein. Und so ist es doch. Die normative Kraft des Faktischen zwingt uns doch in der heutigen Zeit eine Neubewertung des Begriffes “Konservativ” vorzunehmen oder gar eine Rückbesinnung auf Einstellungen, die tief vergraben in unserer gesellschaftlichen Tradition darauf warten, gehoben zu werden. Natürlich ist es an dieser Stelle ein fatale Irrweg in alte Denkschemen zurückzufallen, die sich in ganz schlimmen Fällen zu einer menschenverachtenden Vernichtungsmaschine entwickelt haben. Überdenken wir doch einfach mal unsere Weg – auch das ist konservativ. Ja, genau konservativ. Das Denken bewahren und nicht abzugeben an irgendwen oder irgendwas? Mit Sicherheit ist der institualisierte Konservatismus in unserem Staatssytem ein Hemmschuh. Aber das bedeutet doch keinesfalls, dass der Staat und die Demokratie Unsinn sind. Erinnert man sich, wer die Demokratie ins Spiel gebracht hat, so haben diese Gedanken schon ein paar tausend Jahre auf der Uhr. Und damit auch etwas was es lohnt, bewahrt zu werden. Ich weiß nicht, ob der Kapitalismus bewahrenswert ist. Ob der Kapitalismus mit seiner Idee des “Gier frisst Hirn” der Maßstab für eine Gesellschaft sein sollte. Ich denke: Nein. Und wie wir sehen, kommt es immer wieder soweit, dass das was wir als Kapitalismus verkauft bekommen, uns an den Rande von Kriegen und anderen unschönen Dingen bringt. Wir sollten uns also wieder auf das besinnen, was es sich lohnt zu bewahren. Der gesunde Menschenverstand, der genau weiß, dass es am besten ist, wenn jeder ein Stück vom Kuchen bekommt, um sich und seine Familie, wie immer er sie definieren möchte, durchzubringen.

Hamburg – Wahl gelaufen

Die Hamburg Wahl ist gelaufen. Ich hoffe ihr habt Euch mit den Ergebnissen angefreundet oder nicht. Ja. Es ist schon irgendwie spannend in einem Stadtteil zu leben, in dem die CDU es gerade mal an die 10 % bringt. Da habe ich schon an anderen Orten gelebt, bei denen die CDU den Gläubigen wärmsten im Sonntagsgottesdienst an das Herz gelegt worden ist. Vielleicht mal eine Anregung. Nun denn,  jedenfalls gab es auch hier die Wahlplakate, die anscheinend jedes Wahlvolk verdient. Auch hier ein Tipp: Vielleicht mal was Neues machen. Wegen Plakaten mit parteiübergreifenden Schlag- und Einschlafworten geht keiner mehr zur Wahl. Es werden sogar weniger.
Am besten hat mir nun folgendes Wahlplakat gefallen!

Wahlplakat GAL Hamburg Wahl 2011

Wahlplakat GAL Hamburg Wahl 2011

10 Dinge, die ich bisher bei den Wikileaks Papieren vermisst habe

Hej! Das waren doch richtig derbe Enthüllungen, oder. Westerwelle ist kein Genscher und Angela Merkel ist zögerlich. Auch Berlusconi soll ein Macho sein. Mensch, Mensch. All das hätte ich auch selbst beim Vorbeigehen am Kioskstand feststellen können.

Aus diesem Grunde nun:

Die zehn Enthüllungen, die noch in den TerraByte Gebirgen von Wikileaks

vergraben sind:

- Die Vergaben von Fußballweltmeisterschaften sowie Euromeisterschaften im Soccer (Hey! Amis!) sind nicht immer ganz koscher (Russland?? Katar?? Next Stop: Disneyland!)

- Das Wembley Tor war wirklich keines

- Die Mondlandung hat stattgefunden

- Carla Bruni ist größer als ihr Mann

- Coca Cola besteht aus ziemlich viel Zucker und …

- Adolf Hitler ist tot

- Stalin war Georgier

- Professor Brinkmann hat noch nie in der Schwarzwaldklinik Menschen operiert oder gar geheilt

- Yoko Ono ist Schuld an der Trennung der Beatles

- Kennedy fiel einem Attentat zum Opfer – genau wie Martin Luther King und Malcom X

2.10 Worauf ich mal Lust hätte

Neues Jahr. Alte Kopfschmerzen. Mal sehen was es in diesem Jahr so geben wird. Fußball und so. Nun denn. Ich habe mir mal ein paar Sachen vorgenommen.

Gerne möchte ich mal mehr Obst essen. Ein Apfel am Tag etc. Mal gucken, ob ich es hin bekomme. Gerne auch ein paar Bananen. Schließe stamme ich vom Affen ab.

Guntah isst gesundes Obst

Guntah isst gesundes Obst

Dann habe ich echt mal wieder Lust ein bisschen mehr meine Nase in interessante Lektüre zu stecken. Lesen ist ja bekanntlich eine gute Methode der Welt zu entkommen.Durchaus mal was von Herta Müller aber selbstverständlich auch einen kleinen Roman aus irgendeinem Fantasy Zyklus oder ein paar nette Zeilen von grausamen Orks nebenan. Aber auch irgendeinen Quatsch aus dem Bereich Pop-Literatur… Mal sehen.

Guntah - Einfach mal mehr lesen

Guntah - Einfach mal mehr lesen

Dann muss es auch mal wieder fette, phette oder auch phädde Parties geben. So wie im Sommer der God´s Club. Oder eine Party bei jemanden im Wohnzimmer oder in der Küche. Hauptsache es ballert und wir gönnen uns gute Musik vom Plattenteller.

Platten und Vinyl Guntah

Platten und Vinyl Guntah

Anno Dukemal war es in unsere Küche üblich, dass Karten gekloppt wurden. Hossa! Das war doch ein Spaß, der unbedingt mal wieder einer regelmäßigen Routine unterzogen werden muss.

Guntah Karten spielen

Guntah Karten spielen

Und natürlich muss ich da mal ein wenig mehr Pfeife rauchen und die Kippe weglassen. Ist schon irgendwie lockerer und flockig so eine kleine Pfeife. Das macht echt Spaß. Außerdem habe ich super aromatischen Tabak zum Weihnachtsfeste erhalten.

Guntah Pfeife rauchen

Guntah Pfeife rauchen

Aus der Reihe…

…tippi toppi tolle Wissenschaftler machen noch viel tippi toppiere Vorschläge. Heute ein Wirtschaftweise, dem anscheinend letzteres abhanden gekommen ist. Vielleicht hat er es ja ins Morgenland verliehen, würde natürlich in die Jahrzeit passen. Anyway. Die Welt wartet heute mit einem lustigen Artikel auf, in dem ein Wirtschaftsweise empfiehlt Hartz IV zu senken. Ich sehe jetzt schon längere Schlangen als bisher beim Rial in der Flaschenpfandabgabe in Hammerbrook. :) Jedenfalls möchte natürlich die Redaktion von der Welt dem ganzen in nichts nachstehen und veröffentlicht dazu eine nette Klickstrecke. Damit auch der letzte begriffsstutzige Internetnutzer diese Auflistung kapiert, wurde es grafisch und textlich so gestaltet:

Welt Harzt IV

Welt Hartz IV

Ich mag es echt, wenn die Menschen mir die Welt auf eine so schöne plumpe Art erklären. Super! Danke! Hier der Welt Artikel.

Völker hört die Signale

Es ist schon irgendwie lustig merkwürdig. In Frankreich zum Beispiel zünden die  Arbeitnehmer ihre Fabriken an oder verprügeln ihre Manager. In Deutschland gibt es eher reservierten Protest in Form von beleidigten Leberwürsten, die ihre Banken verklagen. Wir duellieren uns halt gerne vor den Gerichten.

Der Felix ist ja in Südkorea und hat ein schönes Beispiel für den Protest auf Koreansich gefunden. Danke dafür! Hier der LINK.

In der Großstadt heißt es Streetart – in Lingen “Angebliche Kunst”

und in der Provinz “Sachbeschädigung”. Ach ja. Ich mag Streetart. Schön. Kreativ und Ideenreich. Leider ist diese Anschicht in der Provinz nicht so verbreitet. Dort heißt es Sachbeschädigung.

Hier der Artikel der Tagespest und hier die Polizei Meldung.

Streetart in Lingen

Streetart in Lingen (Foto: Polizei Lingen)

Sehr gut, dass die Emsländische Polizei auch nebenbei als Kunstexperten tätig ist. Schließlich zeugen solche Überschriften wie “Angebliche Kunst stellt Sachbeschädigung dar” davon, dass die Beamten sich nicht nur mit dem Strafrecht, sondern auch mit der Beurteilung von Kunst auskennen.

Politik Schwachsinn des Tages

Kinder, Kinder, Kinder. Einen weiteren Meilenstein im Mosaik des moralischen Bankrottes liefert heute der SPD Abgeordnete Jörn Theißen. Er fordert eine Geldstrafe für das Nichtwählen.

Jörn Theißen ist einer dieser Vorzeige Hinterbänkler, die einmal im Jahr was sagen und damit Schlagzeilen produzieren. Ist ihm jetzt ja auch gelungen. Danke schön! Ansonsten ist er Pastor, Direktor und Professor a. D. . Dies konnte ich seiner Bio auf der Bundestagsseite entnehmen. Falls ihn jetzt der eine oder andere nicht kennt. Auf dieser Bundestagsseite findet man auch ein Foto! Schöne Fliege!