Wenn man auf der Elbinsel wohnt, da lernt man schon so einiges. Es gibt vor allem viel zu entdecken. Gerade in solchen Bezirken. Immer gut ist natürlich, wenn der Spazierende durch und über die Elbinsel ein paar gute Songs dabei hat.

  • I’m your Pusher von ICE – T.
  • F**k da Police – NWA
  • Message in a Bottle – The Police
  • Hamburger Veermaster in der Variante von Hannes Wader
  • Break on through – The Doors
  • Wir sind viele – Tocotronic
  • Aber anderseits – Die Sterne
  • Rome wasn’t built on a day – The Jeremy Day
  • Theme form Bob the Builder (Bob der Baumeister) “Ja! Wir schaffen das!”
  • In einer Sternennacht am Hafen von Hans Albers

 

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Da, wo ich aufgewachsen bin, wird das konservative Denken zelebriert. Da sind die Menschen verheiratet, wenn manche auch nur auf dem Papier. Da ist die Welt in Ordnung, wenn auch nur nach Außen und für die Nachbarn und Arbeitskollegen ersichtlich. Das ist aber meiner Meinung nach nicht konservativ. Mich hat es schon immer gestört, wenn der Pfarrer am Ende der Messe seinen Schäfchen empfohlen hat, dass es doch besser wäre eine Partei mit einem “C” und nicht eine mit einem “S” zu wählen. Eine Partei, die “Grün” ist, war schon komplett von seinem geistigen und geistlichen Horizont entfernt. Konservativ wurde in dieser Gegend so interpretiert, dass der Bestand bewahrt werden musste. Es war und ist ein heiliger Gral, dem nachgesetzt wird, der aber einfach nicht da ist. Eine Illusion oder eine Fabel. Etwas, was vielleicht erstrebenswert ist, was aber gerade der Mensch niemals erreichen wird. Deswegen ist diese Art von Konservatismus auch für mich eine Hülle ohne jeden Inhalt. Und eine Hülle, die keinen Inhalt hat, ist leer. Es gabe Sachen dort, die gut waren und vor allem “bewahrenswert”. Ein Zusammenhalt, der meist weit über das reichte, was trockene Gesetzestexte zulassen würden, wenn dass der Maßstab gewesen wäre. Es wurde eine Decke über alles gespannt, was passiert, aber nicht sein darf. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Menschen, die sich scheiden ließen, durften nicht mehr in der Kirche die Kommunion empfangen. Kannte sie aber der Priester, war diese “abgefallene” Schäfchen jemand, der trotzdem am Sonntag mit mir und anderen in einer Reihe stand und die Kommunion empfang. Auch hier galt die Maxime des Praktischen – fast schon als Diktat.

Schepsdorf Lingen Emsbruecke

Schepsdorf Lingen Emsbruecke

Es wurden Menschen in den Kreis der Familie aufgenommen, die weder blutsverwandt noch angeheiratet waren. Es gibt spannende Geschichte von KZ Gefangenen, die später Onkel oder Tante waren, ohne dass es darüber auch irgendeine Diskussion gab. Es gab und sicherlich gibt es diejenigen noch, die wuchsen bei ihre Tanten und Onkels auf und zwar immer in dem Glauben, dass das Mama und Papa sind. Da brauchte es keine Behörde, die irgendwelche Adoptionen regelte oder sonstwas machte. Ich finde das nicht verkehrt. Das ist für mich was “Gutes” am Konservatismus. Ein Kind eine Heimat geben. Eine Familie oder zumindest ein Familienverbund.  Aber ist es noch die Familie, die der medienpropagierte Konservatismus als Familie bezeichnet. Ist dieser Begriff nicht inzwischen durchwässert wie eine Deichanlage? Oder wie die Parteien, die sich als konservativ bezeichnen. Familie, dass sind Menschen, die um mich herum sind, die da sind, wenn “Die Nacht am tiefsten ist”, um die Ton, Steine, Scherben an dieser Stelle ins Spiel zu bringen. Das ist meine Familie und ich denke, dass ich mit diesen Gedanken  nicht alleine bin. Das Konservative in uns allen, dass ist der Wunsch nach etwas Heimat. Ganz egal, wo diese ist. Es ist eine Heimat, die sich nicht in erster Linie vom Geburtstort herleitet, sondern von dem, was Heimat für einen persönlich bedeutet. Natürlich kann es sein, dass da die Heimat als der Ort gilt, an dem man geboren worden ist. Doch sind ein paar Stunden Geburt gleich ein Maßstab für ein ganzes Leben. Kann es nicht mehrere Heimaten geben. Ist nicht jeder von uns ein Migrant auf seine persönliche Art und Weise. “Nehmen Sie die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht.”, das sagte mal jemand, der, so meine ich über jeden Zweifel erhaben ist, nicht konservativ zu sein. Und so ist es doch. Die normative Kraft des Faktischen zwingt uns doch in der heutigen Zeit eine Neubewertung des Begriffes “Konservativ” vorzunehmen oder gar eine Rückbesinnung auf Einstellungen, die tief vergraben in unserer gesellschaftlichen Tradition darauf warten, gehoben zu werden. Natürlich ist es an dieser Stelle ein fatale Irrweg in alte Denkschemen zurückzufallen, die sich in ganz schlimmen Fällen zu einer menschenverachtenden Vernichtungsmaschine entwickelt haben. Überdenken wir doch einfach mal unsere Weg – auch das ist konservativ. Ja, genau konservativ. Das Denken bewahren und nicht abzugeben an irgendwen oder irgendwas? Mit Sicherheit ist der institualisierte Konservatismus in unserem Staatssytem ein Hemmschuh. Aber das bedeutet doch keinesfalls, dass der Staat und die Demokratie Unsinn sind. Erinnert man sich, wer die Demokratie ins Spiel gebracht hat, so haben diese Gedanken schon ein paar tausend Jahre auf der Uhr. Und damit auch etwas was es lohnt, bewahrt zu werden. Ich weiß nicht, ob der Kapitalismus bewahrenswert ist. Ob der Kapitalismus mit seiner Idee des “Gier frisst Hirn” der Maßstab für eine Gesellschaft sein sollte. Ich denke: Nein. Und wie wir sehen, kommt es immer wieder soweit, dass das was wir als Kapitalismus verkauft bekommen, uns an den Rande von Kriegen und anderen unschönen Dingen bringt. Wir sollten uns also wieder auf das besinnen, was es sich lohnt zu bewahren. Der gesunde Menschenverstand, der genau weiß, dass es am besten ist, wenn jeder ein Stück vom Kuchen bekommt, um sich und seine Familie, wie immer er sie definieren möchte, durchzubringen.

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Ok. Jetzt ist es soweit. Frankfurt, das mich fussballerisch seid  Jay Jay Okocha und Cha Bum-kun überhaupt nichts interessiert hat Skippe rausgekickt (haha) und sich Christoph Daum, den ehemalige fast-Bundestrainer geholt. Ich habe Gott sei Dank keine Ahnung, ob das was für den Verein bringen wird, für die Region bestimmt. Christoph Daum hat auch gleich den Ball ins Feld gespielt und dem Spiegel als supa dupa Fußballfachmagazin ein Interview geben und folgendes gesagt:

Das sind Zukunftsvisionen, aber Visionen schaffen Fakten.

Es gibt Dinge von denen ich noch weniger Ahnung habe als Fußball und das ist unter anderem Gramatik. Da bin ich nicht alleine, wenn ich diesen Satz von Christoph Daum lese. Was heißt denn das? Kann mich da mal jemand auf den rechten Weg bringen? HallO? Visionen schaffen Fakten? Nun denn. Einfach mal alles lesen und zwar hier

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Danke Jürgähn!

 

Der einzige Pott, der den Bayern nach dieser Saison in Erinnerung bleibt ist der Ruhrpott :-)

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Die Hamburg Wahl ist gelaufen. Ich hoffe ihr habt Euch mit den Ergebnissen angefreundet oder nicht. Ja. Es ist schon irgendwie spannend in einem Stadtteil zu leben, in dem die CDU es gerade mal an die 10 % bringt. Da habe ich schon an anderen Orten gelebt, bei denen die CDU den Gläubigen wärmsten im Sonntagsgottesdienst an das Herz gelegt worden ist. Vielleicht mal eine Anregung. Nun denn,  jedenfalls gab es auch hier die Wahlplakate, die anscheinend jedes Wahlvolk verdient. Auch hier ein Tipp: Vielleicht mal was Neues machen. Wegen Plakaten mit parteiübergreifenden Schlag- und Einschlafworten geht keiner mehr zur Wahl. Es werden sogar weniger.
Am besten hat mir nun folgendes Wahlplakat gefallen!

Wahlplakat GAL Hamburg Wahl 2011

Wahlplakat GAL Hamburg Wahl 2011

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Das Internet ist voll davon. Aber wem sage ich das. Wenn ich für jedes Video, welches mir per Mail zugesandt wird, eine hervorragende französische Salami (für Fachleute: Saucisson sec) geschenkt bekommen hätte, würde ich noch in einigen Jahre darauf rumkauen. Nun denn. An dieser Stelle habe ich jedoch keine lustigen Filmchen zu bieten, sondern nur ein paar Screenshots, die aber auch lustig sind.

Ein wunderbares und mit vielen Pixeln versehenes Pausenbildchen von Digg.com. Da lief wohl was nicht.

digg fehlermeldung 404

digg fehlermeldung 404

Sehr schön. Ich warte noch auf das Little Computer People, welches im ADAC Auto angekommt und den Karren aus dem Dreck zieht. Weiter gehts:

Die große Zeitung (vom Zeitungsformat – vom Inhalt bleibt dem Leser überlassen) aus Berlin mit nur VIER Buchstaben präsentiert diese Grafik:

Statistik der B - I - L - D

Statistik der B - I - L - D

Wie kommen die Leute diese Zeitung oder Online Redaktion eigentlich auf den Namen der Dame “Loewig”, wenn genau “NULL” Prozent die Frau genannt haben? Hä? Oder war es Cosma Shia Hagen, Angela Merkel oder Mutter Beimer? Verstehe ich nicht, aber das macht auch nichts, ich habe auch mit Prozentrechnung nichts am Hut! Prozentual gesehen. Gut, dass sie die ganze Verantwortung auch an die Frau im Spiegel abschieben. Und gerade Frauen, sagte mir mein chauvinistisches Alter EGO, haben ja erst recht nichts mit Prozentrechnung am Hut.

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Hallo! Könnt ihr mal aufhören fortwährend die falschen Lottozahlen über den Sender zu jagen?!

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Auch, wenn diese noch nicht fertig ist!

Online first!

Online First! Obwohl...

Online First! Obwohl...

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Wer denkt er sei sehr weiblich,
ist leider oftmals sehr dämlich.

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… sich sehr streckte, um genau hinzuschauen. Ja, was ist da wohl passiert? Mmmmh?

Katze Frieda guckt

Katze Frieda guckt

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