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Saubermann zurück in der Buli: Mr. Daum

Ok. Jetzt ist es soweit. Frankfurt, das mich fussballerisch seid  Jay Jay Okocha und Cha Bum-kun überhaupt nichts interessiert hat Skippe rausgekickt (haha) und sich Christoph Daum, den ehemalige fast-Bundestrainer geholt. Ich habe Gott sei Dank keine Ahnung, ob das was für den Verein bringen wird, für die Region bestimmt. Christoph Daum hat auch gleich den Ball ins Feld gespielt und dem Spiegel als supa dupa Fußballfachmagazin ein Interview geben und folgendes gesagt:

Das sind Zukunftsvisionen, aber Visionen schaffen Fakten.

Es gibt Dinge von denen ich noch weniger Ahnung habe als Fußball und das ist unter anderem Gramatik. Da bin ich nicht alleine, wenn ich diesen Satz von Christoph Daum lese. Was heißt denn das? Kann mich da mal jemand auf den rechten Weg bringen? HallO? Visionen schaffen Fakten? Nun denn. Einfach mal alles lesen und zwar hier

Hier ist was los. Guntah in full action!

Mann oh Mann. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Nun denn. Ich habe ne Menge lustiger Sachen in den letzten 30 Tagen gemacht. Ein Highlight war sicherlich mein Besuch mit Dr. Ahly bei Fips Asmussen im Hamburger Tivoli. Nein. Ein Foto mit Fips habe ich leider nicht gemacht aber es war schon sehr lustig. Ich habe immernoch Tränen in den Augen und mit Sicherheit einen Lachmuskelkater. Der gute Mann ist ja mittlerweile schon 70 und mehr Jahre alt und dementsprechend war nicht viel Rumturnen auf der Bühne angesagt. Um so mehr gab es natürlich einen Kalauer nach dem anderen. Eine Kostprobe! Na klar:

Was waren die zwei größten Katastrophen für den deutschen Humor nach dem Zweiten Weltkrieg?

Ganz einfach: Der Tod von Heinz Erhard und die Geburt von Cindy aus Marzahn. Hihih

Nicht schlecht. Fips Asmussen ist immernoch der Gott der Kalauer. Drei Stunden Lachmuskeltraining.

Dann war ich mit Wencke, Hanna und Maddin auf dem Tanz in den Mai bei der Veranstaltung Wahrschau! auf der Veddel. Einen kleinen Wahrschau Rückblick habe ich beim VWBlatt geschrieben. Da gibt es auch noch mehr Bildchen. Aber natürlich an dieser Stelle auch.

Wahrschau! Und Guntah mittendrinDie tippitoppi angesagten Balkan Beats haben irgendwann angefangen mich zu langweilen. Aber es gab Bier aus Barcelona. Das war überraschend lecker.

Dann war ich noch auf deinem Konzert mit Steph. Wir haben uns den finischen Rocker von Lapko. Die Jungs haben ziemlich gerockt und sind mit ziemlicher Sicherheit ein guter Tipp für all die da draußen, die gerne einen guten Sänger hören möchten und gleichzeitig soll auch ein bisschen auf die Instrumente eingeprügelt werden. Nicht unsympathisch. Die Location “Grüner Jäger” fand ich jetzt nicht so geeignet, weil man irgendwie komisch rumstand und die Akustik hat an frühere Aufnahmen mit meinem Quelle Kassetten Rekorder Ende der 70er Jahre erinnert.
Auch von dieser Veranstaltung hier zwei Bildchen:

Lapko im Grünen Jäger in Hamburg

Lapko im Grünen Jäger in Hamburg

Lapko im Grünen Jäger Hamburg

Lapko im Grünen Jäger Hamburg

Ansonsten habe ich mich auf dem Land rumgetrieben und auf einer Party Schallplatten aufgelegt. Alle fanden es nett. Oder jedenfalls hat niemand was gegenteiliges gesagt oder mich mit Heavy Metal Musik bedroht. Weiterhin habe ich mir ein paar Schallplatten zugelegt. Gutes Vinyl. Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass es wirklich richtig gut ist nur noch Vinyl zu kaufen. Schließlich gibt es oftmals einen Download Code dabei. Sollte eigentlich ein Standard Angebot der Plattenfirmen sein.

Und natürlich habe ich noch ein paar gooooooooillle Karren gesehen:

Mercedes Oldtimer

Mercedes Oldtimer

Ziemlich lustig finde ich, dass das Schloss da so herrenlos rumliegt. Das Fahrrad hat die Ketten der Sklavenrei gesprengt und ist fort. Wahrscheinlich mit einer gewissen Mithilfe. Nun denn außerdem war ich noch auf einem suuuuuuuuuuuuuuuuupppperr Geburtstag an dem es neben vielerlei Köstlichkeiten auch stundenlanges Wii – Spielen gab.

Hier leckeres Essen:

Kaltes Buffet bei einer heißen Geburtstagsfeier

Kaltes Buffet bei einer heißen Geburtstagsfeier

Damals…

Meine ersten Schritte an einem Rechner, wenn man das damals so nennen möchte, habe ich am C64 gemacht. Der gute alte Brotkasten. Ich liebe ihn noch heute.

Ich habe mit dem Jürgen, wie ich ihn nenne, sowohl Zeug gedaddelt, dass das 8. Schuljahr mal komplett an die Wand ging.

Ich erinnere mich noch irgendwie als ob es gestern wäre, als mein Vater vom Elternsprechtag im April zurückkam. Ich saß auf der Treppe und schaute durch das Treppengeländer, welches ein wenig an Gefängnis-Stangen erinnerte.
Er zog gemütlich seine Schuhe aus. Hing seine Jacke an die Garderobe und schaut nach oben, wo ich saß.
“Kannst du mal runterkommen, bitte!”
“Ja.”
“Dein Mathelehrer hat gesagt, dass du weit vorne liegst!”
In der achten Klasse war ich es nicht gewohnt “Weit vorne” zu liegen.
“Ach.”, fiel mir nur ein…
“Ja. Du bist der einzige Schüler, der es in 20 Jahren Lehrerdasein geschafft hat, 30 mal die Hausaufgaben zu vergessen, obwohl erst zwei Monate des Schuljahres vorbei sind.”
Mein Vater war enttäuscht. Ich spiele Pitfall oder Summer Games. Da war ich echt gut drin. Mathe. Pffftt.

Nun denn. Jetzt habe ich auf der Seite Commodore USA entdeckt, dass es ein Revial meines guten alten Brotkasten geben wird. Zwar ist er nicht mehr so schnöde und auf eine Datasette wird wohl komplett verzichtet – aber es soll ihn wieder geben: Den Tastatur-Computer. Und dann auch noch mit dem goldenen Namen: Commodore. Ich hätte große Lust mir einen zu kaufen.

C64 strikes again Commodore Phoenix

Bildchen via Commodore USA!

Mehr Infos –> Commodore USA

Guten Appetit!

Ich finde jetzt so an Weihnachten kann man mal all die ganzen Diätaposteln  und Kalorienzähler dahin schicken, wo der Pfeffer wächst. Ich meine an Weihnachten gehört es sich doch einfach, dass der Magen bis an die Grenzen seiner Dehnfähigkeit getrieben wird. Was soll schließlich der Geiz. Zwar ist die Völlerei eine der sieben Todsünden – allerding scheint da Weihnachten irgendwie eine Ausnahme darzustellen. Ich mag einfach einen kleinen Schnaps, ein Glas Rotwein und ein feines Bierchen am Heiligen Abend und den darauf folgenden Feiertagen.  Ich mag es einen Räucheraal zu essen, sodass meine Hände anschließend glänzen als ob meine Hände in Öl getaucht worden sind. Ich mag eine Ganz, die mit knuspriger Haut und leckerem Fleisch genauso im meinem Schlund verschwindet wie köstlicher Rotkohl und Kartoffel mit einer herrlichen Soße. Ein kulinarischer Traum.

In diesem Sinne: Noch mal: Frohe Weihnachten an Euch alle da draußen. Und nicht vergessen: Gutes Essen hält Körper und Seele zusammen.

Gunter Guntah Eisenach Weihnachtsessen

Gunter Guntah Eisenach Weihnachtsessen

Früh übt sich

Auch zu Weihnachten macht die Kokain-Mafia nicht davor halt sich neue Zielgruppen zu erschließen. Gerade, wenn der Vati die Nase voll hat (muaah. 1A Kalauer) und die Mutti mal wieder heulend vor Wut in der Ecke sitzt, gibt es Weihnachtsgeschenke, die mit ein bisschen Augenzwingern zu betrachten sind.

Zwar ist der Titel ein wenig merkwürdig aber naja – das Keyword kommt drin vor.

Gutes Kinderhörspiel

Gutes Kinderhörspiel

Verständlich, dass die Nasen der Drachen da rauchen!

Der schmale Grad zwischen Kommerz und Kunst – Rene Marik in Hamburg

Ein Hochseilartist muss und sollte, um der eigenen Gesundheit Willen, einen guten Balance Akt zwischen Kunst und Kommerz erledigen können. Genau das dachte ich, als ich am Montag schon wieder einmal im CCH war und dort Rene Malik ansah. Rene Marik? Wer ist datt denn, wird wahrscheinlich ein Gedankenblitz beim Lesen dieser Zeilen lautet. Rene Marik (ich spare mir den Accent) ist der Puppenspieler – nein, nicht aus Mexiko – sondern aus Berlin. Seine Spielchen mit dem Frosch und vor allem dem Maulwurf  “Rapante! Rapante” und “Harge?” haben es schon zu einiger Berühmtheit geschafft. Schaut euch nur mal bei YouTube um. Aber neben dieser klassischen Art des Geldverdienens durch “Schabbernack” wußte Malik an diesem sehr regnerischen Hamburger Montag dadurch zu überzeugen, dass er ein wirklicher Künstler ist und nicht nur mal eben ein paar Handpuppen seinen Arm “hinten” reinschiebt.

Der Autritt fing mit einem selbstgesungen Liedchen an. Malik in Nick Cave Manier mit fetten bzw. gegelten Haaren und einen schwarzen Anzug sang mit wohliger und super Stimme den David Bowie Song “Nature Boy” über die Liebe und all das Zeug. Es war ein düsterer Anfang. Marik alleine auf der Bühne mit einer sehr netten Stimme. Eine gelungene Überraschung.

So sollte der Abend dann auch im Wechsel verlaufen. Handpuppen – Songs – Marik als Berliner Kalle, der nach Dr. Motte sucht und wieder Handpuppen und Songs. Eine Besonderheit war zweifelohne weiterhin das Vortragen von schwüsltiger Lyrik der Autorin, dessen Namen ich vergessen habe. Aber damit auch hier wieder der Bogen von Kommerz und Frohsinn zu künstlerischen Anspruch passt, wurde Kurt Schwitters “Anna Blume und ich” gelesen und untermalt von einigen Akkorden aus der Gitarre von Rene Marik. Sehr schön.

Ende aus die Show – wieder mit Bowies “Nature Boy” und Abgang. Dann natürlich eine Handpuppen Zugabe.

Mein Fazit: Netter Abend mit einer Mischung aus Nick Cave und Entertainer-Elementen á la Las Vegas (Leider ohne Showgirls) gepaart mit Sesamstraßen Handpuppen Comedy.