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Dirk Darmstaedter im Tonfink

Gestern abend (3 März 2015) war es mal wieder soweit! Ich konnte mal wieder auf ein akustisches Konzert in Lübeck gehen. Ehrlich gesagt war es das erste Mal, dass ich mich in das Lübecker Nachtleben gestürzt habe. Gut, dass da Dirk Darmstaedter im Tonfink aufgetreten ist und das auch noch für einen kleinen Obulus.

Wenn man so rumeltert, sind die Gelegenheiten, zumindest bei mir, nicht so mannigfaltig mal ohne Partnerin und Nachwuchs auf die Piste zu gehen. Liegt aber auch daran, das ich lieber mal gemütlich den Couchpotao gebe als vor die Tür in der historischen Altstadt von Lübeck zu gehen.

So. Dirk Darmstaedter also. Der ehemalige Frontmann der Jeremy Days, die ich mal in Meppen gesehen habe. Gefühlt in einem anderen Leben und schon so lange her, dass ich gar nicht weiß, ob es in den 80er oder frühen 90er Jahren war.

Der Abend gestaltet sich sehr launisch im positiven Sinne. Darmstaedter spielte eine Reihe von Songs von seinem neuen Album und gab auch einiges zum besten aus seinem sehr reichhalten Songrepertoire. So unter anderem Brand New Toy von The Jeremy Days.

Man merkte recht schnell, dass der viel und oftmals zu unrecht verwendete Begriff “Vollblutmusiker” auf den Liedermacher zu 100% zutrifft. Auch ist Dirk Darmstaedter immer noch ein richtiger Prinz Charming.

Hier wurde mit Mundharmonika und Fußstampfen die Begleitung gleich selbst erledigt. Und da sich Dirk Darmstaedter auch noch eine neue Tretmine gekauft hat, die aus seiner Stimmung gleich eine Background Band macht, brauchte der Liedermacher niemanden, der mit ihm im Hintergrund singt.

An einem solchen Abend erwartet man jedoch nicht nur gute Singer Songwriter Qualitäten, sondern auch die kleinen Geschichten zwischen den Songs. So die, dass die B-Seite der Modern Talking Single “Cherry Cherry Lady” sein Lied “Brand new Toy” von den Jeremy Days enthielt. Ironisch fügte Darmstaedter hinzu, dass sie natürlich nie die Kohle für die Verkäufe in Russland gesehen hätten.

Also gab es schon die fehlende Bezahlung von Musikern lang bevor nur jemand an Napster oder andere Internet Tauschbörsen gedacht hat.

Fantastic Evening with @dirkdarmstaedter in #Luebeck   Ein von Gunter Eisenach (@guntereisenach) gepostetes Foto am

Der Tonfink in Lübeck ist ein grandioser Ort für Singer Songwriter. Kein Wunder, denn das hat zu einem die Ursache in der Tatsache, dass es keinen Eintritt gibt. In der Regel zumeist. Die Dame des Hause geht mit einer Spardose rum. Diese hat die Form eines Mops und man kann bezahlen was man will.

Die Katze sonnt sich Catcontent

W&V Suchbild

Erst dachte ich ja, dass da irgendeiner Pop Up Werbung das Erscheinungsbild zerballert. Aber nein! Es ist anscheinend so gewollt! Das W&V Suchbild. Hauptsache die Leute sehen locker flockig aus.

wuv-suchbild

Hallo Welt!

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Neuer Provider. Neer

GunTah in Dortmund Part I

Es war ja mal an der Zeit meinen guten Kumpel Sven in Dortmund zu besuchen. Da wohnt er schon seit Jahren und das letzte Mal war ich vor Urzeiten dort. Also beschloss ich da mal hin zu fahren und da ich mich nicht alleine getraut habe, habe ich den Herrn Dr. Ahly gefragt, ob er nicht Bock hätte mitzukommen. Er hatte Bock und wir liehen uns das Auto seiner Ma (Danke!) Am Pfingstsamstag machten wir uns auf den Weg Richtung Süden.  Da man in Hamburg immer Menschen findet, die auch irgendwohin wollen, haben wir die Rückbänke für diese Reise vermietet.

(Kurzes Update: Anscheinend hat mich der Song “DaDaDa” von Trio zu den Satzanfängen inspiriert)

Die erste gute Idee an diesem Tag stammte von Herrn Dr. Ahly, der meinte, es sei wesentlich besser über Hannover zu fahren als eine Slalomtour durch die Baustellen zwischen Hamburg und Bremen zu machen. Und da Bremen uns Hamburger schließlich drei Titel in dieser Saison abspenstig gemacht hat, war es klar, dass wir diese Route meiden. Wir trinken nicht mal das Segel Bier von denen!

Die erste Strecke ging schnurtracks und es gab keinerlei Probleme und wir es ging voran. “Keine Atmenpause – Geschichte wird gemacht – Es geht voran (Fehlfarben!). Allerdings änderte sich dies irgendwo in der Nähe von Bielefeld / Gütersloh. Dort war kurz vor uns ein Unfall passiert und daraus resultierte eine halbstündige Staupause. Während dieser Zeit habe ich ein nettes Bildchen geschossen, welches einen älteren Herren beim Gassi Gehen mit seinem Hund zeigt. Auf der Autobahn!

Gassi Gehen auf der Autobahn!

Gassi Gehen auf der Autobahn!

Verrückte Welt. Doch es ging bald weiter in Richtung Dortmund. Ruhrpott wir kommen! Auf der Einfahrt in die Stadt Dortmund konnte man stetig das schöne “U” der Union Brauerei sehen. Leider ist das Vergangenheit und wie sagte es Hennes Bender einmal sinngemäß:

Überall in der Welt heißen die Sachen Industrieruinen – bei uns heißen sie Industriedenkmäler!

Nun denn. Es ist immer ein guter Zeitpunkt Menschen ein “Lebewohl” zu zu winken, wenn man einen Bahnhof erreicht. Hier war Endstation für unsere vermieteten Rückbänke und nach dem Ausstieg der beiden, warten wir auf den Sven.

Dortmund HBF

Dortmund HBF

Schon an dieser Stelle konnten Herr Dr. Ahly und ich die klasse Architektur im Ruhrgebiet am Beispiel Dortmund studieren und obwohl gerade ich aus dem selben Jahrzehnt stammt wie das meiste um mich herum, war es nicht wirklich grandios. Gott sei Dank kam dann auch der Sven und wir fuhren weiter in seine Wohngegend. In seinem “Kiez”, der irgendwie an einige Harbuger Nebenstraßen im Phoenix – Viertel erinnerte, gibt es eine Pizzaria, in der der Fußballer Zidan (nein, nicht der Franzose, sondern der andere) sich gerne mal eine Funghi oder so bestellt. Seine Karre stand da auch rum. Ein schwarzer Hummer. Der verdient halt Geld und kann sich deshalb auch den Sprit leisten. Aber wir wollten was selbst gekochtes und haben uns für SB (Spaghetti Bolognese) entschieden. In Svens Küche haben Dr. Ahly und ich dann einfach geraucht – ohne zu fragen. Dem Himmel sei es gedankt, der Sven wohnt im vierten Stock und es gab keinen Fahrstuhl, so war auch noch ein bisschen Sport drin. Disziplin: Kiste Bier nach oben tragen.

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Das sieht vielleicht nicht so lecker aus. Es war aber sehr lecker! Und das Bier schmeckte auch. Dr. Ahly als Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung alkoholfreier Getränke e. V. trank natürlich nur Apfelsaft. Egal, so hatten wir mehr. Nach einigen Bieren und Zigaretten beschlossen wir für den Sonntag einen Einweg-Grill zu kaufen. Das sollte schwieriger werden als gedacht – aber davon mehr morgen!

Good Bye! Aktuelle Schaubude

Hach ja. Früher habe ich das ja auch mal geschaut. Schön in Schlafanzug – Freitagabend – vor dem Fernseher und ein bisschen heile Welt in Form von Schlagerdosen. Ein paar Menschen, die irgendwas zu erzählen hatten – wichtig war es glaube ich nie – aber ich habe es mit Mutti und Vati geschaut. Das war ein Lagerfeuergefühl – während ich nen Kakao trank und die Mutti ein Sektchen – Papa ein Bier. Ja. Da war sie: die aktuelle Schaubude. Jetzt gibt es sie nicht mehr! 51 Jahre sind genug. Schade – Träne im Knopfloch…

Hier die ganze traurige Nachricht.