Es lebe das Vinyl. Die Schallplatte, die gute alte. Es gibt weitere Bilder mit den Sleeve Heads!
Hier gibt es noch mehr Guntah Vinyl Sleeve Heads!

Es lebe das Vinyl. Die Schallplatte, die gute alte. Es gibt weitere Bilder mit den Sleeve Heads!
Hier gibt es noch mehr Guntah Vinyl Sleeve Heads!

Zwar habe ich keinen Führerschein – aber dennoch mag ich Autos. Alte Autos. Die guten alten Oldtimer Kisten. Fahrzeuge, die schnittig waren und dank guter Pflege es auch heute noch sind. Nicht diese glattgelutschten Flundern, die heute in der Vielzahl der Fälle unsere Straßen bevölkern. Der gute alte Oldtimer und meine Kamera erleben gerade zu etwas wie einen Frühling. Jetzt werde einige der automobilen Schätzchen aus den Garagen geholt und frisch geputzt auf die Straßen gelassen. Nun Vorhang auf für ein paar Schönheiten:

Ja. Ich habe es getan und gleich mit vielen. Lange Zeit schon schaute ich neidisch auf die genialen Sleeve Heads unter www.sleeveface.com. Dankenswerterweise war Wencke so nett von Dr. Ahly und mir ein paar solche Bilder mit Plattencover zu schießen.
Das erste Foto sind zwei Neuerwerbungen von mir auf dem Flohmark:
Sleeve Face Vinyl Heads Guntah
Und dann konnten wir einfach nicht mehr und fingen an meinen Plattensammlung zu durchsuchen und abzufotografieren!
Guntah Vinyl Sleeve Heads
Und weiter geht es… Partyspaß.
Guntah goes Vinyl Sleeve
Letztes für heute!
Vinyl Sleeve Heads Guntah

Erst ging der Schnee und lies die Kälte hier. Was für ein Unsinn. Ich wurde schon nervös – aber irgendwie wollte niemand so richtig dabei sein. Doch endlich konnte ich Menschen zwingen mit mir den Ritus des Angrillens durchzuführen. Lecker, Bratwurst und so. Für das kleine Fettstäbchen habe ich sogar mal eine Ode geschrieben.
Angrillen auf der Veddel
Angrillen auf der Veddel

Mann oh Mann. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Nun denn. Ich habe ne Menge lustiger Sachen in den letzten 30 Tagen gemacht. Ein Highlight war sicherlich mein Besuch mit Dr. Ahly bei Fips Asmussen im Hamburger Tivoli. Nein. Ein Foto mit Fips habe ich leider nicht gemacht aber es war schon sehr lustig. Ich habe immernoch Tränen in den Augen und mit Sicherheit einen Lachmuskelkater. Der gute Mann ist ja mittlerweile schon 70 und mehr Jahre alt und dementsprechend war nicht viel Rumturnen auf der Bühne angesagt. Um so mehr gab es natürlich einen Kalauer nach dem anderen. Eine Kostprobe! Na klar:
Was waren die zwei größten Katastrophen für den deutschen Humor nach dem Zweiten Weltkrieg?
Ganz einfach: Der Tod von Heinz Erhard und die Geburt von Cindy aus Marzahn. Hihih
Nicht schlecht. Fips Asmussen ist immernoch der Gott der Kalauer. Drei Stunden Lachmuskeltraining.
Dann war ich mit Wencke, Hanna und Maddin auf dem Tanz in den Mai bei der Veranstaltung Wahrschau! auf der Veddel. Einen kleinen Wahrschau Rückblick habe ich beim VWBlatt geschrieben. Da gibt es auch noch mehr Bildchen. Aber natürlich an dieser Stelle auch.
Die tippitoppi angesagten Balkan Beats haben irgendwann angefangen mich zu langweilen. Aber es gab Bier aus Barcelona. Das war überraschend lecker.
Dann war ich noch auf deinem Konzert mit Steph. Wir haben uns den finischen Rocker von Lapko. Die Jungs haben ziemlich gerockt und sind mit ziemlicher Sicherheit ein guter Tipp für all die da draußen, die gerne einen guten Sänger hören möchten und gleichzeitig soll auch ein bisschen auf die Instrumente eingeprügelt werden. Nicht unsympathisch. Die Location “Grüner Jäger” fand ich jetzt nicht so geeignet, weil man irgendwie komisch rumstand und die Akustik hat an frühere Aufnahmen mit meinem Quelle Kassetten Rekorder Ende der 70er Jahre erinnert.
Auch von dieser Veranstaltung hier zwei Bildchen:
Ansonsten habe ich mich auf dem Land rumgetrieben und auf einer Party Schallplatten aufgelegt. Alle fanden es nett. Oder jedenfalls hat niemand was gegenteiliges gesagt oder mich mit Heavy Metal Musik bedroht. Weiterhin habe ich mir ein paar Schallplatten zugelegt. Gutes Vinyl. Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass es wirklich richtig gut ist nur noch Vinyl zu kaufen. Schließlich gibt es oftmals einen Download Code dabei. Sollte eigentlich ein Standard Angebot der Plattenfirmen sein.
Und natürlich habe ich noch ein paar gooooooooillle Karren gesehen:
Ziemlich lustig finde ich, dass das Schloss da so herrenlos rumliegt. Das Fahrrad hat die Ketten der Sklavenrei gesprengt und ist fort. Wahrscheinlich mit einer gewissen Mithilfe. Nun denn außerdem war ich noch auf einem suuuuuuuuuuuuuuuuupppperr Geburtstag an dem es neben vielerlei Köstlichkeiten auch stundenlanges Wii – Spielen gab.
Hier leckeres Essen:

Naja. Wie es weitergeht wissen wir doch alle: a Mercedes Benz. Und gerade so einen habe ich letztens irgendwo auf meinem Bilderspaziergang durch Hamburg entdeckt.
Ein wahres Prachtexemplar. Schön gepflegt wie eine Beziehung, die die Grenze zur Goldenen Hochzeit überschritten hat. Diese Art von Oldtimern sind für mich der Schmuck der Straße! Solche Kisten können ruhig in Pfützen fahren und mich an der Ampel nass machen. Egal. Einfach nur der Blick auf dieses Wunderwerk aus Schrauben, Öl und Grips von einigen Ingenieuren, die sonst wohl zum Lachen in den Keller gehen, ist extraordinär. Es sieht schön aus. Und ich kann mit nur ein paar Worten diesen Oldtimer zumindest für meine Oldtimer und Youngtimer Galerie in Anspruch nehmen und verewigen.

Mercedes Oldtimer 300er Guntah

Mercedes 300 Oldtimer bei Guntah

>Von Hunden, Kindern, Sprichwörtern und anderem Gedöns
Der Sonntag. Eigentlich die Nummer Eins Adresse für jeden, der es gerne gemütlich mag. Und da das Hamburger Wetter einem im Moment jedenfalls die Entscheidung abnimmt, ob man vor die Tür geht oder im Bett bleibt, war es schon erstaunlich, dass ich mich vor die Tür getraut habe. Der erste Gang an diesem Tag führte nicht in die Kirche, sondern in das Kinderbuchhaus in Altona. Das Kinderbuchhaus ist ein netter Ort für Kinder und Erwachsene und gerade an diesem Sonntag war eine Veranstaltung, die den treffenden Titel “Der bildschöne Sonntag” trug. An diesem Tag wurde dort über deutsche Sprichwörter geredet und gemalt. Zu Gast waren die Illustratorin Marei Schweitzer und der Autor Rolf-Bernard Essig, die ihr Buch “Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt” vorstellten.

Rolf-Bernand Essig und Marei Schweitzer im Kinderbuchhaus Altona
Wer schon immer einmal wissen wollte, wo eigentlich Sprüche wie “Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt” oder “Schwein gehabt” herkommt, der wurde an diesem Tag sehr lustig, amüsant und kindgerecht informiert. Mit viel Liebe erklärten Essig und Schweitzer die Urprünge einiger Sprichworte. Damit das ganze jedoch nicht so bierernst passierte, wurden neue Sprichwörter gemeinsam mit den Kindern ausgedacht und von Marei Schweizter gekonnt in Zeichnungen umgesetzt. Es hatte ein wenig was von den Monatsmalern, falls das noch jemand kennt.
Im Anschluss an die Veranstaltung gab es dann noch die Möglichkeit sich ein Buch signieren lassen. Und genauso liebevoll wie der Vormittag von Marei Schweitzer und Rolf-Bernard Essig gestaltet wurde, waren auch die Signaturen:

Signatur von Marei Schweitzer

Rolf Bernard Essig Signatur
Dann war auch der schönste oder besser bildschöne Sonntag vorbei. Ach ja, das Buch, welches die beiden vorgestellt haben:
Da nach diesem Kunstgenuss noch ein kleiner Gang durch das Altonaer Museum angesagt war, wurden die grauen Zellen noch mit netten Ansichten von alten Bauernkaten gefüllt. Im Anschluss daran konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen Richtung Alster aufzubrechen. Dabei sah ich diesen Hund:

Komische Hundemode in Altona
Dann stieg ich in einen Bus, der sooooooooooooooooooooooo voll war, dass meine Mutti ihre Anekdoten zum Krieg hier hätte loswerden können. Also dann rauf auf die Alster. So sah es dort am Sonntag aus:

Alster Hamburg 2010 im Januar
Dann nach einem kurzen Zwischenstopp beim einem Restaurant mit einer ausgewählten Fleischangebotspalette ging es nach Hause zum Mittagsschlaf. Obwohl es schon halb fünf war.
Alles in allem ein super gelungener Sonntag, den ich zur Nachahmung empfehlen kann. Das Buch kann ich übrigens zum Verschenken empfehlen.

Die S-Bahn in Hamburg ist doch immer wieder ein netter Ort für Begegnungen erster, zweiter und vor allem dritter Art. Aber auch viele andere lustige und nicht so lustige Dinge passieren da mal. Vor Jahren habe ich mal was darüber geschrieben:
Ein kleiner Provinzler zieht in die Stadt. Kann das gut gehen? Ja. Bisher schon. Ich muss mich natürlich an viele Dinge gewöhnen und zwar zum Beispiel ein öffentliches Verkehrssystem, das schon mal Menschen auf Poetry Slams zu literarischen Ergüssen anregt. Hier wird “Zurückgeblieben!”, wenn man nicht die Treppen innerhalb von olympischen Maßstäben erklimmt. Bei mir auf dem Land, da kannte man vielleicht mal gerade einen Bus aus der Schulzeit. Denn dieser hat einen morgens an den gottverlassenen Stellen meiner Heimat abgeholt. Eines ist allerdings gleich geblieben: Der Geruch von Menschen, die das Wasser meiden wie der Teufel die geweihte Variante. Außerdem muss man aus einer Vielzahl von verwirrenden Tarifen den passenden nehmen, damit man sich in dieser Stadt mobilisieren kann. Ich habe ein Tagesticket ab 9 Uhr für drei Kinder und einen Erwachsenen. Ich bin aber kinderlos, kann ich es trotzdem benutzen?
Aber kein Problem, man kann!
In der Bahn gibt es dann ein Ritual. Und zwar setzt man sich nicht auf die drei freien Plätze, wenn schon eine Person in der Vierer-Box Platz genommen hat. Es gibt allerdings Ausnahmen:
a) da sitzt jemand, den man schon immer mal näher betrachten wollte oder b) man ist Tourist.
Sind alle Plätze in einer Bahn mit einer Person besetzt, dann steht man lässig an der Tür. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn sonst führt man bei allzu cooler Haltung schnell ein Gespräch mit dem Lokführer, sollte der Notrufknopf durch den Rücken oder den Rücksack betätigt worden sein. Letzteres kann durch lautes Hören eines handelsüblichen Mp3 Players vermieden werden.
Schaut man sich während der Fahrt dann die angebrachten Pläne an, ist dies ein exzellente Gelegenheit, um sich als Ortsunkundiger zu outen!
Beim Ausstieg empfehle ich das simple Mitschwimmen mit der Masse und einfach mal dorthin gehen, wo alle hin wollen. Nett gerade am Hauptbahnhof!
Jajaj. Der Blog auf dem es stand ist zurecht in Vergessenheit geraten. Aber trotzdem bleibt das S-Bahn fahren und anscheinend hat heute (oder gestern nacht) jemand Nasenbluten oder so was gehabt!

Nasenbluten in der Hamburger S-Bahn?

Anscheinend sind jetzt einige Rentner auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern. Wir kennen das ja. Der Opa will halt nicht mehr im Schaukelstuhl sitzen und darauf warten, dass die Enkel vorbeikommen, um mit dem Großvater über leckere Bonbons zu diskutieren. Nein, der Rentner von heute will sich nicht mit seiner niedrigen Rente abfinden und sucht deshalb – wie ein Abhängiger nach neuen Einkommensquellen. Dabei ist ihm jedes Mittel, selbst illegale recht, um dieses Ziel zu erreichen.
Wie erklärt sich sonst diese Polizei – Meldung.
Verdacht des Heroinhandels – 67-jähriger Rentner festgenommen
Hamburg (ots) – Tatzeit: 03.01.10, 15:45 Uhr Tatort: Hmb.-Fuhlsbüttel, Rugewisch
Drogenfahnder des Polizeikommissariates 11 haben gestern Nachmittag einen 67-jährigen Rentner vorläufig festgenommen, der verdächtigt wird, mit Heroin gehandelt zu haben.
