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Bilderspaziergang

Oh Lord want you buy me…

Naja. Wie es weitergeht wissen wir doch alle: a Mercedes Benz. Und gerade so einen habe ich letztens irgendwo auf meinem Bilderspaziergang durch Hamburg entdeckt.

Ein wahres Prachtexemplar. Schön gepflegt wie eine Beziehung, die die Grenze zur Goldenen Hochzeit überschritten hat. Diese Art von Oldtimern sind für mich der Schmuck der Straße! Solche Kisten können ruhig in Pfützen fahren und mich an der Ampel nass machen. Egal. Einfach nur der Blick auf dieses Wunderwerk aus Schrauben, Öl und Grips von einigen Ingenieuren, die sonst wohl zum Lachen in den Keller gehen, ist extraordinär. Es sieht schön aus. Und ich kann mit nur ein paar Worten diesen Oldtimer zumindest für meine Oldtimer und Youngtimer Galerie in Anspruch nehmen und verewigen.

Mercedes Oldtimer 300er Guntah

Mercedes Oldtimer 300er Guntah

Mercedes 300 Oldtimer bei Guntah

Mercedes 300 Oldtimer bei Guntah

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Guntahs Sonntagserlebnisse

>Von Hunden, Kindern, Sprichwörtern und anderem Gedöns

Der Sonntag. Eigentlich die Nummer Eins Adresse für jeden, der es gerne gemütlich mag. Und da das Hamburger Wetter einem im Moment jedenfalls die Entscheidung abnimmt, ob man vor die Tür geht oder im Bett bleibt, war es schon erstaunlich, dass ich mich vor die Tür getraut habe. Der erste Gang an diesem Tag führte nicht in die Kirche, sondern in das Kinderbuchhaus in Altona. Das  Kinderbuchhaus ist ein netter Ort für Kinder und Erwachsene und gerade an diesem Sonntag war eine Veranstaltung, die den treffenden Titel “Der bildschöne Sonntag” trug.  An diesem Tag wurde dort über deutsche Sprichwörter geredet und gemalt. Zu Gast waren die Illustratorin Marei Schweitzer und der Autor Rolf-Bernard Essig, die ihr Buch “Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt” vorstellten.

Rolf-Bernand Essig und Marei Schweitzer im Kinderbuchhaus Altona

Rolf-Bernand Essig und Marei Schweitzer im Kinderbuchhaus Altona

Wer schon immer einmal wissen wollte, wo eigentlich Sprüche wie “Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt” oder “Schwein gehabt” herkommt, der wurde an diesem Tag sehr lustig, amüsant und kindgerecht informiert. Mit viel Liebe erklärten Essig und Schweitzer die Urprünge einiger Sprichworte. Damit das ganze jedoch nicht so bierernst passierte, wurden neue Sprichwörter gemeinsam mit den Kindern ausgedacht und von Marei Schweizter gekonnt in Zeichnungen umgesetzt. Es hatte ein wenig was von den Monatsmalern, falls das noch jemand kennt.

Im Anschluss an die Veranstaltung gab es dann noch die Möglichkeit sich ein Buch signieren lassen. Und genauso liebevoll wie der Vormittag von Marei Schweitzer und Rolf-Bernard Essig gestaltet wurde, waren auch die Signaturen:

Signatur von Marei Schweitzer

Signatur von Marei Schweitzer

Rolf Bernard Essig Signatur

Rolf Bernard Essig Signatur

Dann war auch der schönste oder besser bildschöne Sonntag vorbei. Ach ja, das Buch, welches die beiden vorgestellt haben:

Rolf-Bernard Essig Das wird doch der Hund in der Pfanne verrückt

Rolf-Bernard Essig "Das wird doch der Hund in der Pfanne verrückt"

Da nach diesem Kunstgenuss noch ein kleiner Gang durch das Altonaer Museum angesagt war, wurden die grauen Zellen noch mit netten Ansichten von alten Bauernkaten gefüllt. Im Anschluss daran konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen Richtung Alster aufzubrechen. Dabei sah ich diesen Hund:

Komische Hundemode in Altona

Komische Hundemode in Altona

Dann stieg ich in einen Bus, der sooooooooooooooooooooooo voll war, dass meine Mutti ihre Anekdoten zum Krieg hier hätte loswerden können. Also dann rauf auf die Alster. So sah es dort am Sonntag aus:

Alster Hamburg 2010 im Januar

Alster Hamburg 2010 im Januar

Dann nach einem kurzen Zwischenstopp beim einem Restaurant mit einer ausgewählten Fleischangebotspalette ging es nach Hause zum Mittagsschlaf. Obwohl es schon halb fünf war.

Alles in allem ein super gelungener Sonntag, den ich  zur Nachahmung empfehlen kann. Das Buch kann ich übrigens zum Verschenken empfehlen.

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Der letzte Rest Verstand – Fotografierte Kalauer bei Guntah

Ja. Ja. Es gibt sie noch. Die Herrenwitze, Kalauer und die Gassenhauer. Das Sammelsurium an guter *hust Laune, die mittlere Erdbeben im Zwerchfell von komatösen Amöben auslöst. Immer wieder bin ich in der guten und bisweilen hervorragenden Lage, dies am eigenen Leib zu erfahren und vielmehr mit den eigenen Augen zu sehen. Na klaro habe ich da billige Handy-Fotos gemacht.

Trommelwirbel und Vorhang auf, bitte!

Kalauer bei guntah.de

Kalauer bei guntah.de

Und hier noch eine weitere Praline des Frohsinns! Gefüllt mit köstlichen Verbalentgleisungen!

Kalauer "Zaun Essen" bei Guntah.de

Kalauer "Zaun Essen" bei Guntah.de

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Streetart auf der Veddel

Neulich beim Gang zur S-Bahn… Vorbei an Frauen, die Kinderwagen nach oben tragen… entdeckte ich dies:

Veddel Hamburg Streetart

Veddel Hamburg Streetart

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Neue Digiknipse im Einsatz

Ich habe mir mal watt gegönnt und nicht bloß alles Geld in Mettbrötchen investiert. Seltsam, mag da der eine oder andere denken – aber auch der Guntah kauft sich schon mal was vom bunten Markt der Konsumgüter. Es ist also ein Digiknipse geworden. Keine Angst, kein Schnick und Schnack mit teuren Objektiven oder so einem Kram, sondern nur ein ganz einfach Knipse für den hohlen Schnap(s)schuss aus der Hüfte.

Hier mal ein paar Beispiele mit vielen Dank an die fotografierten Objekte! Ihr seid super:

Guntah hat Frieda mit seiner neuen Kamera fotografiert

Guntah hat Frieda mit seiner neuen Kamera fotografiert

Fotospaß mit Guntah's neuer Digiknipse

Fotospaß mit Guntah's neuer Digiknipse

Guntah isst gesundes Obst

Guntah isst gesundes Obst

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Aktion Spanferkel auf dem Land

Guntah auf dem Land. Und damit er sich da raus traut, braucht es schon einen richtigen Köder. Den gab es und nicht zu knapp. Ein schönes Spanferkel, welches in meinen Augen eher die Ausmaße einer Sau hatte. Allerdings gilt natürlich bei einem solchen Schmaus: Je mehr – je größer – je besser. Als das Spanferkel kam, war ich ersteinmal richtig platt. Eine riesige Sau ohne Beine aber mit Kopf, die in Plastikfolie schon schön eingespannt auf einen Grill gespannt war. Schnell wurde dann das Plasik entfernt und eine Schubkarrenladung Grillkohle wurde nett und fein unter der Sau drapiert. Ein kleiner Motor sollte im späteren Verlauf dafür sorgen, dass das Schweinchen sich dreht, um auch von allen Seiten knusprig und lecker zu werden.

Guntah Spanferkel Ich dreh durch - Das Schwein auch

Guntah Spanferkel Ich dreh durch - Das Schwein auch

Natürlich lässt sich dem Spanferkel nicht Einheizen, wenn blosse und profane Grillanzünder am Werk sind. Aus diesem Grund wurde ein Gasbrenner angeworfen und los ging es damit die Kohle zum Glühen zu bringen. Ferner wurde die Sau angeröstet und die letzten Borsten fielen dem Feuer zum Opfer. Es roch schon jetzt sehr lecker, so dass sich der Mund mit Sabber fühlte.

Guntah - Spanferkel Mo'Fire Mo'Fire

Guntah - Spanferkel Mo'Fire Mo'Fire

Leider braucht ein Spanferkel richtig lange, um gar zu werden. Ein paar Stunden Zeit sollte man schon mitbringen. Während der Wartezeit auf diese brachiale Köstlichkeit sollte sich der Gourment darauf einstellen, dass es super, super köstlich riecht. Es ist ein ideale Kombination aus Feuer, Geruch und Vorfreude, die ein wenig an das Gefühl aus Kinderzeiten zu Weihnachten erinnert. Das Geschenk sieht und riecht der Wartende allerdings schon die ganze Zeit.

Nach vier Stunden oder mehr war es dann soweit. Die Sau war gegrillt und knusprig und bereit verschlungen zu werden. Lecker!

Guntah Spanferkel fertig

Guntah Spanferkel fertig

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Manchmal kann ich einfach nicht ohne

Ein Mettbrötchen – für mich ja eine der Königinnen des Brötchen Belages – ist schon eine Sünde wert. Nicht zuletzt erlaubt es ja die Mobilität des “Mett 2 Go” einen Verzehr immer und zu jeder Gelegenheit. Man muss höchstens aufpassen, dass einem die Zwiebeln herunterfallen oder ein Stück köstlichem Metts im Bart hängen bleibt. Grund genug für mich auf Facebook eine Gruppe zu gründen die den Titel “Ich liebe Mettbrötchen” trägt. Gerne dürft ihr Mitglieder werden! Wie man eine Gruppe bei Facebook erstellt, könnt Ihr hier lesen.

Guntah Mettbrotchen - Mauerermarmelade

Guntah Mettbrotchen - Mauerermarmelade

Ein Biss für ein Hallejula - Mettbrötchen Guntah

Ein Biss für ein Hallejula - Mettbrötchen Guntah

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Guntah in der abgelegten Heimat Part II

Regen. Regen. Der kleine feine Nieselregen. Er dringt in dich ein – keine Pore ist sicher vor ihm. Meine Brille ist beschlagen durch ihn als ich Lingen erreiche. Die Stadt, in deren Verlaufe sich alle möglichen Könige und Fürsten darum stritten, die kleine Stadt an der Ems zu besitzen. Heute dient diese Tradition zur Rechtfertigung von Besäufnissen. Am Bahnhofsvorplatz wird gebaut, wie überall in der Stadt. Die Architektur lebt von der selben Beliebigkeit wie Einkaufszentren, die zu Duzenden in der Republik stehen. Ein Unterführung in der Nähe des Bahnhofes trägt den Namen eines bekannten deutschen Schauspieler. Obwohl dieser nie in der Stadt gelebt hat. Seine Eltern stammen von dort. Genau wie der Otto-Normal-Bürger von ihm nur die Witzfiguren kennt, weiß kaum jemand, dass er ein wirklicher Schauspieler war und nicht nur ein Darsteller einer Figur aus der unheiligen Allianz zwischen Werber-Awareness und Hochglanz-Ilustrierten Leserdenke. Egal. Ich rauche während ich auf meinem Bruder wartet. Ein paar Autos fahren vorbei. Ich erinnere mich an ein Kino – längst abgerissen. Wie so vieles hier. Der Fortschritt frisst die Geschichte mit Baggerschaufeln.

Meine Zigarette brennt als ich meinen Bruder treffe. Sein Auto parkt um die Ecke. Wenig Menschen um 22 Uhr abends zu sehen. Es ist ja schießlich Freitag. Ein kurze Umarmung. Ein Blick in die Augen. Sein Bauch ist ein wenig größer als meiner. Dafür ist meine Brillenstärke höher. Er gewinnt bei der Fußgröße und der Breite seines Kreuzes.

Wir fahren durch die Stadt in die Straße in denen ich meine ersten Alkoholexzesse auskurierte, in dene ich meine ersten Freundinnen liebte, in das Haus, im dem ich mit dem Sven C64 spielte und nie Hausaufgaben machte. In das Haus in der Straße, die nach einem Maler genannt ist. Bunt war das Treiben bei uns zu Hause. In manchen Zeiten eine Volksuniversität für Diplom Zyniker. In anderen ein trauriges Haus, dessen Tränen Fischteiche füllten.

Der Garten sieht anders aus als zu der Zeit als ich dort noch lebte und meine Eltern beim Sterben zusah.

Die Freundin meines Bruder öffnet die Tür. Sein Sohn ist nicht mehr wach. Ich werde begrüßt von Katzen.

Guntah Katze Lingen

Guntah Katze Lingen

Katzen sind spannende Wesen. Freundlich, warmherzig, kuschelig, kratzbürstig. Mal so oder mal so. Es gibt Phasen, in denen ich fest daran glaube, das Katzen der göttliche Versuch sind, um zu testen, ob solche Wesen existieren können, um im Anschluss daran Frauen zu erschaffen, die vielfach die gleichen Eigenschaften besitzen.

Wir trinken Bier und reden. Viel. Er hat sich einen neuen Fernseher gekauft. Einen dieser großen. Einen auf denen das Bild auch noch aus 50 Meter Entfernung zu erkennen ist. Ein schönes Gerät. Spielzeug liegt rum. Wir rauchen. Er ist mir immer eine Zigarrette vorraus. Ich gebe mir Mühe mitzuhalten. Morgen ist Einschulung. In meiner alten Schule, in der auch ich die ersten vier Jahre verbachte. Gleich neben dem Friedhof, wo meine Eltern begraben sind.

Ich schafe ganz ruhig. Die Kleinstadt hat keine Lautstärke. Laut ist die Großstadt. Hier rauschen die Bäume und selbst die Mücken sind hier kleiner und nicht so gemein. Ich höre zum Einschlafen ein Hörspiel im Radio. Freitagabend in der Provinz. Zum Rausgehen habe ich keine Lust. Warum auch. Mein Lebensentwurf und der von vielen die ich noch kenne und hier wohnen sind wie Parallelen. Sie treffen sich in der Unendlichkeit. Zumindest in der Theorie.

Der Junge weckt mich. Die Katzen auch. Ich dusche. Trinke Kaffee. Esse Brötchen. Wir rauchen. Wir fahren zur Kirche. Hier geht nichts ohne die Kriche. Eine andere Kirche wie in meiner neuen Heimat. Dort lebt sie vom Mangel. Hier vom Überfluss. Der Pastor ist nett. Ein Rheinländer mit einem ebensolchen Gemüt. Er macht Witze. Ich denke an Willy Millowitsch. Das I-Männchen will vorne in der Kirche sitzen. Der Platz der Pharisäer. Das kennt er nicht. Mir ist das Platznehmen auf dem Präsentierteller unangenehm.

Die Einschulungsmesse ist lustig. Es wird gesungen und gelacht und verabschiedet. Draußen rauchen wir und gehen zur Schule. Meine alte Schule. Meine Erinnerung an den Pausenraum ist größer als die Wirklichkeit. Ich mache Photos von den Kindern, die erneut singen. Die Einschulung hat die Provinz erreicht. Der Beleg dafür ist der Aufruf der Kinder, deren Nachnamen auf eine weite Reise der Eltern deuten.

Im Anschluss gehen wir essen. Beim Griechen. Ganze Schweine landen auf meinem Teller. Ich brauchen den ganze Tag nichts mehr zu essen.

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Guntah und die Oldtimer

Auch in Dortmund habe ich einen gefunden. “Er fuhr Ford und kam nie wieder!”. Aber es ist schon ein schönes Auto!

Ford Guntah Dortmund

Ford Guntah Dortmund

Ford Guntah Dortmund II

Ford Guntah Dortmund II

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Als Opel noch schöne Autos machte…

Schon Reinhard Mey besang die Automarke, die während der letzten Weltwirtschaftkrise in die Hände der Amerikaner gefallen war. Sein ziemlich traurig schöner Song 51er Kapitän kam mir sofort in den Sinn als ich das hier sah:

Opel Kapitän

Opel Kapitän

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