Ich finde jetzt so an Weihnachten kann man mal all die ganzen Diätaposteln und Kalorienzähler dahin schicken, wo der Pfeffer wächst. Ich meine an Weihnachten gehört es sich doch einfach, dass der Magen bis an die Grenzen seiner Dehnfähigkeit getrieben wird. Was soll schließlich der Geiz. Zwar ist die Völlerei eine der sieben Todsünden – allerding scheint da Weihnachten irgendwie eine Ausnahme darzustellen. Ich mag einfach einen kleinen Schnaps, ein Glas Rotwein und ein feines Bierchen am Heiligen Abend und den darauf folgenden Feiertagen. Ich mag es einen Räucheraal zu essen, sodass meine Hände anschließend glänzen als ob meine Hände in Öl getaucht worden sind. Ich mag eine Ganz, die mit knuspriger Haut und leckerem Fleisch genauso im meinem Schlund verschwindet wie köstlicher Rotkohl und Kartoffel mit einer herrlichen Soße. Ein kulinarischer Traum.
In diesem Sinne: Noch mal: Frohe Weihnachten an Euch alle da draußen. Und nicht vergessen: Gutes Essen hält Körper und Seele zusammen.

Gunter Guntah Eisenach Weihnachtsessen

