Guntah auf dem Land. Und damit er sich da raus traut, braucht es schon einen richtigen Köder. Den gab es und nicht zu knapp. Ein schönes Spanferkel, welches in meinen Augen eher die Ausmaße einer Sau hatte. Allerdings gilt natürlich bei einem solchen Schmaus: Je mehr – je größer – je besser. Als das Spanferkel kam, war ich ersteinmal richtig platt. Eine riesige Sau ohne Beine aber mit Kopf, die in Plastikfolie schon schön eingespannt auf einen Grill gespannt war. Schnell wurde dann das Plasik entfernt und eine Schubkarrenladung Grillkohle wurde nett und fein unter der Sau drapiert. Ein kleiner Motor sollte im späteren Verlauf dafür sorgen, dass das Schweinchen sich dreht, um auch von allen Seiten knusprig und lecker zu werden.

Guntah Spanferkel Ich dreh durch - Das Schwein auch
Natürlich lässt sich dem Spanferkel nicht Einheizen, wenn blosse und profane Grillanzünder am Werk sind. Aus diesem Grund wurde ein Gasbrenner angeworfen und los ging es damit die Kohle zum Glühen zu bringen. Ferner wurde die Sau angeröstet und die letzten Borsten fielen dem Feuer zum Opfer. Es roch schon jetzt sehr lecker, so dass sich der Mund mit Sabber fühlte.

Guntah - Spanferkel Mo'Fire Mo'Fire
Leider braucht ein Spanferkel richtig lange, um gar zu werden. Ein paar Stunden Zeit sollte man schon mitbringen. Während der Wartezeit auf diese brachiale Köstlichkeit sollte sich der Gourment darauf einstellen, dass es super, super köstlich riecht. Es ist ein ideale Kombination aus Feuer, Geruch und Vorfreude, die ein wenig an das Gefühl aus Kinderzeiten zu Weihnachten erinnert. Das Geschenk sieht und riecht der Wartende allerdings schon die ganze Zeit.
Nach vier Stunden oder mehr war es dann soweit. Die Sau war gegrillt und knusprig und bereit verschlungen zu werden. Lecker!

Guntah Spanferkel fertig

