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Archive for Juli, 2009

Völker hört die Signale

Es ist schon irgendwie lustig merkwürdig. In Frankreich zum Beispiel zünden die  Arbeitnehmer ihre Fabriken an oder verprügeln ihre Manager. In Deutschland gibt es eher reservierten Protest in Form von beleidigten Leberwürsten, die ihre Banken verklagen. Wir duellieren uns halt gerne vor den Gerichten.

Der Felix ist ja in Südkorea und hat ein schönes Beispiel für den Protest auf Koreansich gefunden. Danke dafür! Hier der LINK.

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In der Großstadt heißt es Streetart – in Lingen “Angebliche Kunst”

und in der Provinz “Sachbeschädigung”. Ach ja. Ich mag Streetart. Schön. Kreativ und Ideenreich. Leider ist diese Anschicht in der Provinz nicht so verbreitet. Dort heißt es Sachbeschädigung.

Hier der Artikel der Tagespest und hier die Polizei Meldung.

Streetart in Lingen

Streetart in Lingen (Foto: Polizei Lingen)

Sehr gut, dass die Emsländische Polizei auch nebenbei als Kunstexperten tätig ist. Schließlich zeugen solche Überschriften wie “Angebliche Kunst stellt Sachbeschädigung dar” davon, dass die Beamten sich nicht nur mit dem Strafrecht, sondern auch mit der Beurteilung von Kunst auskennen.

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Neulich auf dem Kiez

Ich war da: Hamburger Berg. Nett. Zumal ich vorher in der Schanze weilte und festgestellt habe, dass die Schanze wirklich öde ist. Horden von Kniebeißern und sonstiges Volk, welches ich eigentlich sonst nur aus meiner Heimat von Schützenfesten kannte. Nun denn. Auf zum Kiez. Hamburger Berg. Neben den vielen netten Kneipen mit zu lauter Musik usw. habe ich ein exzellenten Caipirinha getrunken.

Und zwar hier:

Guntah lecker Caipirinha! Kiez Hamburg

Guntah lecker Caipirinha! Kiez Hamburg

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Ampelflitzpiepe des Tages

Heute kurz nach 18 Uhr habe ich Hamburg Dammtor einen wunderbaren Autofahrer fotografiert. Er passt exzellent in die Galerie der Flitzpiepen, die noch eben mal schnell bei dunkelgrün rüber fahren, obwohl dort eine Fußgänger Ampel ist. Und: Natürlich nen Mercer…

Guntah Ampel Flitzpiepe Dammtor Hamburg

Guntah Ampel Flitzpiepe Dammtor Hamburg

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Mein Lieblingswort Juli 2009: Assoziationsechoräume

Verrückt was die deutsche Sprache da zu gebierd. Eine super Geburt der deutschen Sprache fand ich bei Stefan Niggemeier und ich habe spontan beschlossen, dass das Wort für mich das Lieblingswort Juli 2009 wird:

Assoziationsechoräume

Leider habe ich überhaupt gar keine Ahnung was das bedeuten soll. Aber ich finde es spannend und es klingt irgendwie als ob es von Intellektuellen in einem Pariser Cafe gesagt worden ist.

Bei Scrabble gibt es immerhin  35 Punkte dafür. Richtig gelegt (Doppelt und so) kann das schon den Sieg bedeuten! (Wahrscheinlich habe ich mich aber verrechnet).

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Dorfpunks und Guntah

Bin gerade zurück von der Vorstellung der Dorfpunks. Waren da eigentlich immer Wikinger unterwegs? Nun denn. Das Stück sollte ja eigentlich hinlänglich bekannt sein. Viel wichtiger ist der Gossip, den ich aus der Kantine der Bühne mitbringe!

Rocko Schamoni hat ein iPhone.

Horst Heinz Strunk ist Martin auf den Fuß getreten, er hat sich sehr höflich entschuldigt.

Ich habe dem Hauptdarsteller die Hand geschüttelt.

Darauf habt ihr doch gewartet, oder?

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Sonntag Abend werde ich zum Dorfpunk

Letzte Vorstellung heute. Dorfpunks. Als Kind vom Lande mit waschechtem Schützenfest- und Schnapstrauma ist natürlich Rockos Buch ein Klassiker. Deshalb gehe ich heute noch mal rein in das Stück. Es wird zum 25. Mal gespielt und danach soll es eine Party geben  – der Legende nach. Bin gespannt. Vielleicht schaffe ich es noch nachher was drüber zu bloggen. Wünscht mir viel Spaß!

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Im Hamburger Hafen grillen

Eine so nette und schöne Stadt wie Hamburg bietet den Grillfans etwas ganz besonderes. Grillen im Hafen. Am besten ist es, wenn jemand aus dem Bekanntkreis Geburtstag hat und gleichzeitig Besitzer eines größeren Schiffes, so dass das Grillen quasi auf Wasserhöhe stattfinden kann. Heute war dies der Fall und bevor der Grillspaß begonnen werden konnte, mussten wir erst die Anreise bewältigen. Obwohl die Verkehrsanbindung auf der Veddel eigentlich ganz gut ist (5 – 7 Min. zum HBF), sind manche Bereiche der Stadt jedoch nicht so leicht zu erreichen. So musste die Geburtstagsgesellschaft erst mit der S-Bahn nach Wilhelmsburg und von dort mit dem 151er in Richtung Zoll Waltershof. Das klingt sehr öde, ist es aber gar nicht, da der Bus über die Köhlbrandbrücke fährt. Super Aussicht auf den Hafen! Dann Waltershof beim Zoll raus und mit Sack und Pack zum Schiff. Nen Traum. Dafür wäre ich auch mit dem Penny Einkaufswagen nach Bergedorf gefahren, hätte dort ein solcher Platz am Wasser auf mich gewartet.

Damit unser Bild vom Hafen auch richtig rund wird, haben wir das kleine aber sympathische Boot von Helmut angeworfen und sind in den Hafen gefahren.

Guntah Hamburger Hafen

Guntah Hamburger Hafen

Das machte schon Laune, den Hafen mal “Mitten drin – statt nur dabei” zu erleben. Inklusive nass werden. Unser “Kapitän” und Geburtstagskind Helmut hat seine Sache exzellent gemacht. Wir fuhren einmal hin und einmal zurück und schafften es sogar während der Fahrt eine zu rauchen.

Kapitän Helmut Guntah Hamburger Hafen

Kapitän Helmut Guntah Hamburger Hafen

Schließlich und endlich endete unsere Runde und der Grill wartet auf uns. Wir grillen aber nicht nur Fleisch von toten Tieren, nein! Wir warfen in heldenhafter Manier auch uns selbst auf den Grill und trugen mit viel Freunde einen schönen roten Sonnenbrand davon!

Guntah Hafen Hamburg

Guntah Hafen Hamburg

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Morrissey hat nichts im Internet verloren

Wie ich gerade auf der Fanseite true-to-you.net gelesen habe, ist Morrissey persönlich nicht aktiv im Intenet.

I would like to stress that I have nothing whatsoever to do with Twitter, myspace, Facebook, or Flickr, and anyone or any site claiming to be expressing my views or my identity is/are bogus. (Quelle: True to you)

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GunTah in Dortmund – Schlussakkord

Bevor Pfingsten schon wieder vor der Tür steht habe ich mir jetzt den letzten Teil meiner kleinen Reportage vorgenommen. Der Sonntag Die Nacht von Samstag auf Sonntag war davon geprägt, dass ich Herrn Ahly mal gehörig eins vorgeschnarcht habe. In einem persönlichen Gespräch gestand er mir später, dass er dachte, ich würde verrecken. Naja. Vielleicht doch mal wegen der Schnarcherei zum Arzt gehen. Ansonsten bin ich ziemlich früh wach geworden. Da ich ein Alter erreicht habe, in dem senile Bettflucht eintritt, habe ich mich vorsichtig in die Küche geschliechen und irgendwas mit Schokolade gegessen. Danach habe ich einen Kaffee gemacht und – Menschen, die mich kennen wissen, was jetzt kommt – rauchte eine!

Als dann nach der dritten oder fünften Kippe die anderen auch mal wach waren, haben wir geduscht. Nein. Nicht zusammen, sondern einer nach dem anderen. Der Sven war so gut Brötchen aufzutreiben und wir frühstückten gemütlich bei Tee, Erdbeermilch (Sven) und Kaffee (Guntah). Danach wurde ein Schlachtplan entworfen und wir beschlossen uns in Richtigung BVB Stadion aufzumachen. Wer weiß, ob wir den Weg noch mal brauchen, wenn der HSV dort um den Titel in der Champions-League spielt.

Blick aus dem Svensen Küchenfenster in Dortmund

Blick aus dem Svensen Küchenfenster in Dortmund

Früher mal erfolgreich - heute nur noch Fassade - Der BVB

Früher mal erfolgreich - heute nur noch Fassade - Der BVB

Das neue Stadion des BVBs weiß durchaus zu beeindrucken. Hoch sind die Ränge und ebenso die Zäune, damit keine Flitzpiepe einfach rüberklettert, um sich für “Umme” ein Spiel anzuschauen. Aber was wesentlich interessanter war, war das gute alte Stadion “Rote Erde” genau neben dem Stadion. Dort gab es ein gemütliches Cafe. Anständige Toiletten im Stil meiner alten Grundschule. Fünfzig Mann können da garantiert nebeneinander stehen und pinkeln! Es gabe folgende Getränke Bier (Sven), Cola (Ahly) und Kaffee (Guntah). Wir haben ein paar Sportlern zugeschaut, wie sie ihre Runden gedreht haben und uns über Fußball unterhalten. Das war nett. Ich habe dann noch eine prima Bratwurst gegessen.

Rote Erde Dortmund

Rote Erde Dortmund

Guntah und Rote Erde Dortmund

Guntah und Rote Erde Dortmund

Dann war es auch so langsam an der Zeit mal gepflegt zu grillen. Zu diesem Zweck sind wir in einen stadtbekannten Dortmunder Park gegangen. Freundlicherweise hat man ihn Westpark genannt. Das konnte selbst ich mir merken. Dort haben wir uns unter einen Baum gepackt. Allerdings haben wir zum Grill-Event Zuwachs bekommen. Ein Kumpel vom Sven, der Andre, gesellte sich zu uns.

Los ging es mit dem Grillen:

Grillen im Westpark Dortmund Guntah

Grillen im Westpark Dortmund Guntah

Und endlich war dann auch die Wurst (Guntah, Sven, Andre) und das Putenfleisch (Ahly) fertig. Hier ein Food-Porno, der billigeren Art:

Foodporn Wurst Dortmund

Foodporn Wurst Dortmund

Vielleicht kennt der eine oder andere das ja – Grillen wird irgendwann langweilig. Deshalb haben wir sämtlichen Müll in den nächsten Eimer gepackt. Kurz gewartet, ob es anfängt zu brennen und sind dann in das angrenzende Cafe gegangen. Dort haben wir dann was getrunken. Bier (Sven), Kola (Ahly) und Kaffee (Guntah). Andre ist vorher ab nach Hause. Bei einigem dummen Rumgelabert und Leute anglotzen, verbrachten wir dann noch ein oder zwei Stündchen dort, bevor der Ahly und ich uns wieder auf dem Heimweg nach Hamburg machten!

Heimweg Dortmund Hamburg

Heimweg Dortmund Hamburg

So. Endlich fertig. Nächste Reise kann kommen! War nett bei dir Sven!

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