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Archive for Juni, 2008

Manche Menschen sind bots

Da  fragt man sich schon: Was soll denn das? Was soll diese plumpe virtuelle Anmache? Ich meine nicht die Heinzis, die mir meinen Maileingang zuspammen oder mir unglaublich Angebot per Mail offerieren, die mich in kürzester Zeit in finanzielle Sicherheit bringen. Nein. Ich meine diese Type, die mittels Trackback und zuspammen des Kommentarfeldes mir die Zeit stehlen. Was wollt Ihr Maden? Was ist denn eurer Problem? Könnt ihr oder wollt ihr nichts eigenes Schreiben und dann lieben “Content” zusammenklauen?

so i walked down to the beach

Diese blinden Passagiere der virtuellen Meere gehören kielgeholt und zwar anständig. Gott sei Dank ist mein Blog sehr klein und bei mir kommt es nur ein paar mal die Woche vor. Allerdings bei den so gennanten ABloggern (Niggemeier, Blogbar, Basic Thinking oder so) da raucht wahrscheinlich der Server, wenn solche Typen ihren Abend mit Zuspammen verbringen. Mein Aufruf: Geht raus spielen oder Pfand sammeln! Da könnt ihr auch noch was dazuverdienen und ein bisschen frische Luft hat ja noch niemanden geschadet!

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Ein Radio für mein Regal

Ich habe mir ein Radio gekauft. Eigentlich wollte ich ja eines dieser schönen alten aus den 50er oder 70er. Auf dem Trödel habe ich geschaut und nichts wirkliches für meine Geldbörse gefunden. Deshalb habe ich mir eines bestellt. Ein Neues. Ein Silbernes. Eines aus dem Katalog. Aber nur ein Radio. Kein MP3. Kein Schnickschnack. Nur “An” und “Aus” und drei Knöpfe zum Drehen. Schön. Ich höre gerne Radio. Wichtig ist mir nur, dass es auch wirklich ein Radio ist. Nicht ein Handy mit Radiofunktion. Nicht Internetradio, obwohl das manchmal mit Sicherheit auch interessant sein kann. Nein. Nur ein Radio für das Radio hören. Und es gibt für mich eigentlich nur zwei Sender. D-Radio Kultur und D-Radio. Aus Berlin und Köln. Ich mag die Beiträge, die Interviews und vor allem die Unaufgeregtheit. Nicht diese Kirmes Awareness der Privaten, die immer alle Hits von anno Dunkemal und von heute spielen. Nein. Wenn ich Radio höre, möchte ich informiert sein. Auch und vielleicht gerade, weil ich fast den ganzen Tag vor dem Rechner sitze. Will ich Hits hören, dann lege ich eine Platte auf. Da gibt es wirkliche Hits und zwar meine, meistens auch noch gemixt. Zurück zum D-Radio. Ich mag es einfach morgens nach dem Aufstehen eine Kaffee zu trinken, eine Banane zu essen und eine Zigarette in der gleichen Unaufgeregtheit des Deutschland-Funks zu genießen. Ja. Ich bezahle GEZ Gebühren. Sogar doppelt. Für meine Selbstständigkeit und für mich privat. 10,- Piepen finde ich in diesem kleinen Fall in Ordnung. Über alles andere lässt sich streiten.

Ein Radio für mein Regal

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Hamburger Bilderspaziergang III

Hamburg hat mehr Brücken als Vendig und hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, ob es auch mehr Kanäle hat? Da ich keine Lust habe das zu zählen, würde ich mich freuen, wenn einer da draußen diese Frage beantworten könnte. Letztens war ich unterwegs und habe ein Restaurant in der Beta-Phase gefunden. Die Maurer Schiffsbauer waren noch da. Denn dieses Speiselokal (Beta) befindet sich in einem der zahllosen Kanäle Hamburgs. Es sieht ein wenig futuristisch aus, wie es da so im Wasser liegt und darauf wartet eröffnet zu werden. Die Innneneinrichtung ist noch lange nicht fertig und als ich ein paar Tage später wieder daran vorbei kam, wurden die Fenster geputzt. Ich finde es sehr lustig, dass die Menschen jetzt auf das Wasser ausweichen. Vielleicht sollte ich mir auch einen netten Platz suchen und wie Gunter Gabriel aufs Nass ziehen? Ein Hausboot hat immer so etwas von Endlichkeit. Wie lange bin ich hier? Sollte ich weg? Sollte ich die Segel streichen? In See stechen? Genug der Gedanken! Vorhang auf für das Foto:

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Fantreue auch nach dem Tod!

Fußballfans sind schon eine besondere Spezies. Manche sind so “hardcore”, dass sie zum Beispiel nicht durch Dortmund fahren, wenn sie Schalke-Fan sind. Natürlich gilt dies auch umgekehrt. Und während in der Vergangenheit der gemeine Fan einen Schal, ein Trikot oder vielleicht noch ein paar Stutzen besaß, so ist heute alles erhältlich. Zahnpasta, Bettdecken, Kondome, Gläser und und und. Doch der wahre, der richtige Fan, der auch nach seinem Ableben dem Lieblingsverein seiner Wahl treu sein möchte, der muss sich wahnsinnig (zu Lebzeiten bittschön!) über diesen Artikel freuen:

Treu bis in den Tod!

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Hamburger Bilderspaziergang II

Eine schöne Stadt wie Hamburg, die sich immerhin rühmt den acht größten Hafen der Welt zu haben, bietet einen ganzen Blumenstrauß an unterschiedlichen Sozio-Biotopen. Da sind die noblen Ecken der Stadt. Mit Geschäften, deren Monatsmieten mit ziemlicher Sicherheit mein Jahreseinkommen ums Vielfache übersteigen. Aber da sind auch die verranzten Viertel einer Stadt, in denen Siege der Nationalmannschaften mit einem Autokorso gefeiert werden. So wie gestern als die Portugiesen aus meinem “Kiez” mit ganzen zwei Wagen huppend und fahnenschwingend die kleine Hauptstraße rauf und runter fuhren. Ganz abgesehen davon, dass sie dabei von den Türken aus meinem Viertel missmutig beäugt wurden. Ich freue mich jetzt schon auf einen Sieg der türkischen Nationalmannschaft. Einfach nur, um zu sehen, was dann hier los sein wird. Bei mir um die Ecke beginnt gleich der Freihafen und des Öftern spaziere ich da herum und schaue mir an, wie die Hafenarbeiter ihr Tagwerk verrichten. Oder die Hunderten von Containern, die aufgetürmt in die Landschaft gestellt werden und einem einen plastischen Eindruck davon vermitteln, was Logistik und Güterumschlag bedeutet.

Hamburg meine Perle

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Manchmal, wenn ich unterwegs bin

Manchmal, wenn ich unterwegs in dieser schönen Stadt bin, die auf den ersten Blick merkwürdig oder gar anrüchig wirken. So wie dieses Foto.

Auf nach Afrika!

Diese beiden LKWs treten ihre lange, lange Reise von Hamburg nach Afrika an. Ist es nicht ein Symbol dafür, dass wir unseren Schrott im wahrsten Sinne des Wortes auf Schiffe laden und dann in die Dritte Welt verschicken. Eine Feuerwehr und ein Transporter. Beide wahrscheinlich 70er Jahre Modelle, ich kenne  mich damit nicht aus, aber ich tippe mal darauf. Zusammengeschnürrt und dennoch irgendwie zum Sprung bereit. Ich frage mich, ob es vielleicht Entwicklungshilfe ist. Ob die Feuerwehr dann in diesem Land Feuer löscht. Was passiert wohl mit den beiden in Afrika?

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Habe ich einen Grünen Daumen?

“Den Grünen Daumen” – dieses Mysterium der Landschaftsgärtner und Balkonbegrüner – besitze ich den etwa auch? Da habe ich eine Palme geköpft. Abgeschnitten und einfach mal auf der Fensterbank belassen. Und fröhlich und in gewohnter Routine gegossen. Nichts hat mich von diesen Taten abgehalten: Die missbilligen Blicke meiner Mitbewohner, ihr Kopfschütteln und ihr leise gemurmeltes “Tstststs”. Nichts. Nada. Drei Wochen oder so hat es gedauert. Das Ergebnis habe ich heute festgehalten!

Habe ich einen grünen Daumen?

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Bilderspaziergang durch Hamburg I

Hammerbrook ein Stadtteil, der durch zwei Dinge überzeugen kann. Die Süderstraße und die Bauweise der architektonisch abenteuerlichen Kombination zwischen Moderne, Post-Moderne und wie es sonst alles heißt. Ich war mal mit einem gewissen Herrn A. aus Harburg unterwegs und habe ein paar Photos geschossen.

Aber nicht nur Hammerbrook ist interessant. Auch der Elbstrand mit seinen exzellenten Grillmöglichkeiten. Leider sollen diese in Zukunft eingeschränkt werden. Schade! Aber was dann noch bleibt, wenn die letzte Kohle verglüht und das letzte Würstchen verspeist ist, das ist die Schönheit der Aussicht. Hier in diesem Bild festgehalten:

Der Hamburger Hafen vom Elbstrand aus.

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