2015 – Auf geht es ins Kocherlebnis

2015. Vorsätze für das Jahr. Ein faszinierendes Sammelsurium an Ideen, Vor- und Ratschlägen, die in der Hauptsache eigentlich nur Schläge ins das Gesicht des Empfängers sind. Mir geht es jedenfalls immer so.

Damit das ganze aber nicht in unsinnige Ideen ausartet, die ich sonst immer so geil finde, habe ich mir vorgenommen, viel selbst zu kochen und noch mehr Plastik zu vermeiden.

Zum einen ist ja auch das Beschäftigen mit Nahrungsaufnahme eine durchaus sinnvolle Tätigkeit und das ständige Essen gehen, sorgt bei mir eher für Ebbe in der Kasse und was ich viel bedenklicher finde, ist die Tatsache, dass das verspeiste Essen immer einen Hauch von Mensa umweht. Und das riecht nicht immer gut.

An diesem 1. Januar habe ich zwei Dinge selbstgemacht. Das 1. Kocherlebnis ist:

Eine Lachs – Lauch – Radieschen – Quiche!

Eigentlich fix gemacht. Eben Radieschen und Lauch schneiden. Der Teig ist relativ fix zusammengerührt bzw. geknetet. Dann kurz, 10 Minuten etwa, den Teig anbacken und  nun die Lachs – Lauch -Radieschen mit Ei und Schand vermengen und ab in die Ofen für 45 Minuten. Danach guten Appetit! Schmeckt auch am zweiten Tag noch.

 

Lachs - Lauch - Radieschen - Quiche

Lachs – Lauch – Radieschen – Quiche. Schnelles Rezept. Schmackhaftes Kocherlebnis. Auch noch am zweiten Tag.

Nudeln in Würstchensoße

Das zweite Kocherlebnis ist gaaaaaaaaaaanz simple. Nudeln in Würtchensoße. Ein Klassiker der altdeutschen Resteküche.

Nudeln in Würstchensoße

Nudel in Würstchen Soße. Mit passierten Tomaten. Salz, Pfeffer und Zwiebel rein. Fertig

Für die Würstchensoße am besten ein paar Wiener Würstchen kleinschneiden. In Scheiben oder in Stück je nach Dicke der Wurst. Anbraten mit Zwiebeln und Salz & Pfeffer. Während dessen die Nudeln kochen. Dann in die Pfanne mit den Würstchen die passierten Tomaten geben. Kurz köcheln lassen.
Nudeln abgießen. Auf einen Teller das ganze. Soße drüber und ich hatte noch Basilikum den habe ich drauf gemacht. Wer mag kann noch Parmesan oder so drüber reiben. Ich hatte leider keinen mehr. Fertig. Lecker. Schmeckt auch den Kleinkindern.

Plastik wurde vermieden, da ich nur noch Nudeln kaufe, die in Kartons abgepackt sind. Wasser in Glasflaschen.

Die Lachs – Lauch – Radieschen – Quiche gibt es heute am 2. Januar nochmal im Büro!

Der konservative Politik Provinzler: Zwischen Haus abbezahlen und Meinungsmafia

Die Konservativen sind in einer tiefen Krise und zwar in einer, die dazu führt, dass der Begriff “Konservativ” nur noch mit einer verbalen Kneifzange angefasst werden kann. Es ist schon durchaus hinterfragenswert, warum gerade Menschen, die sich gerne als konservativ bezeichnen und damit zumindest nach Außen hin einen Lebenslauf verfolgen, der nicht zuletzt wie beim ehemaligen Bundespräsident Wulff im Eigenheim aus spröden Steinen in der Provinz endet. Denn gerade die Provinz ist das Biotop in dem das Konservative gedeiht und heranwächst.

In solchen Regionen dominieren Politiker einer Partei in der Regel den Kreistag, den Stadtrat und sämtliche weitere demokratische Institutionen. Die Vielzahl der Fälle weist ferner Menschen mit einem Parteibuch aus, die in kommunalen Einrichtungen das “Sagen” haben.

Hinzu kommt in solchen Regionen eine Meinungseinfalt, die durch die wirtschaftliche Dominanz eines Verlagshauses geprägt ist. Dieses Verlagshaus überzieht diese Regionen mit einem Mantelteil, der in der größeren Stadt hergestellt wird und einer regionalen Beilage, die sich darum kümmert, dass die Parteioberen neben den Schützenköniginnen und den Nachrichten der Polizei, den Todesmeldungen und den sonstigem “Vermischten” glänzen können. Vielfach werden ungefragt Pressemitteilungen der regierenden Partei abgedruckt. Ungeliebte Konkurrenz wird durchaus schon mal durch Abmahnungswellen und / oder wirtschaftliche Kriegserklärung in Sachen Anzeigenpreise in die Knie oder gar zum Verkauf gezwungen. Schön, dass diese “Meinungsbildner” auch immer hübsch die Klassen in den weiterführenden Schulen dazu einladen ihr Medium kostenfrei unter dem Titel “Zeitung in der Schule” zu konsumieren.

Nur durch die weitere Verbreitung des Internets als alternativen Kommunikationskanal kommt es soweit, dass durch lokale Blogger und Menschen, die versuchs- und hilfsweise parteiunabhängige Nachrichtenportale betreiben ein wenig mehr pluralistische Meinungsbildung herrscht. Doch nicht zuletzt solche Dinge werden vielfach mit juristischen Scharmützeln in die Knie gezwungen.

Jedoch betrachtet der politische Provinzler die Erfindung des Internets als Spielerei für die “jungen Menschen”. Irrelevant für ihn, ob alle soziodemografischen Daten dagegen sprechen oder sogar das eigene Nutzerverhalten. Hier wird vielfach gesagt, dass man ja auf der Höhe der Zeit bleiben muss. Ein pawlowscher Hund, der da im Hintergrund sehr laut bellt.

Schon dort liegt einer der großen Fehler der Konservativen begraben. Oder vielmehr der vermeidlich Konservativen. Etwas als für die “jungen Menschen” zu bezeichnen, trägt eine verbale Abwertung mit sich. Es hat den Hauch von “jugendlichem Leichtsinn” oder gar “Jugendsünde”. So ist dann auch schnell der allgemeine Konsens, dass das Internet nichts für einen Konservativen ist. Es sei denn es dient – gerade im politischen ein sehr wichtiger Aspekt – dem Machterhalt und der Ausübung von Kontrolle. Auch das Anbiedern an das Wahlvolk ist keine ungewohnte Tätigkeit für jemanden, der daran gefesselt ist, sein Haus und seinen Hof bezahlen zu müssen und zwar durch die Arbeit als Politik Profi oder ambitionierter Laie in den verschiedenen Institutionen wie Stadtrat etc. Die Einkommensquelle Sitzungsgeld wird so auch erschlossen.

Der Konservative von heute wird leider viel zu oft in die Öffentlichkeit gezerrt, die ihm gar nicht so lieb ist: Die kritische Öffentlichkeit. Zwar ist die Provinz immer noch ein schöner Deckungsraum aber auch der schwindet. Wer hätte gedacht, dass es vor Jahren gar nicht mal zu rechtes mit den Doktortiteln zu geht. Und dass es gerade Konservative oder gar vermeindliche Liberale sind, die Reihenweise ihre akademischen Grade verlieren, als ob das Mode wäre. Schauen wir nach Duisburg, einem runtergerocktem ehemaligen Kern der deutschen Industrie. Dort wurde der Bürgermeister – ein Konservativer – aus dem Amt gevölkerballt, weil die Menschen es leid waren, dass da jemand nicht die Verantwortung übernimmt. Gerade Verantwortung für das eigene Handel ist doch seit je her eine der Tugenden der Konservativen. Heute größtenteils in Vergessenheit geraten.

Die Katze sonnt sich Catcontent

W&V Suchbild

Erst dachte ich ja, dass da irgendeiner Pop Up Werbung das Erscheinungsbild zerballert. Aber nein! Es ist anscheinend so gewollt! Das W&V Suchbild. Hauptsache die Leute sehen locker flockig aus.

wuv-suchbild

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